Union Berlin: Urs Fischer bleibt eisern und erteilt Schweizer "Nati" Absage

Berlin - Aufatmen an der Alten Försterei: Urs Fischer (55), der Erfolgscoach des 1. FC Union Berlin bleibt dem Verein treu und erteilt der Schweizer Nationalmannschaft eine Absage.

Nach dem erfolgreichen Abschneiden bei der EM 2020 hat der Schweizer Nationalcoach Vladimir Petkovic (52) überraschend um seine Freigabe gebeten, um bei Girondins Bordeaux anzuheuern.
Nach dem erfolgreichen Abschneiden bei der EM 2020 hat der Schweizer Nationalcoach Vladimir Petkovic (52) überraschend um seine Freigabe gebeten, um bei Girondins Bordeaux anzuheuern.  © Gian Ehrenzeller/KEYSTONE/dpa

Nach dem erfolgreichen Abschneiden bei der Europameisterschaft hat Nationaltrainer Vladimir Petkovic (52) den Schweizer Fußballverband überraschend um seine Freigabe gebeten.

Wie die Schweizer Boulevardzeitung "Blick" berichtet, hat der 52-Jährige beim französischen Traditionsverein Girondins Bordeaux, für den einst ein gewisser Zinedine Zidane (49) die Fußballschuhe schnürte, angeheuert.

Nach dem Abgang des 52-Jährigen ist die "Nati" nun auf der Suche nach einem neuen Übungsleiter und Wunschtrainer Lucien Favre (63), der zuletzt bei Borussia Dortmund an der Seitenlinie stand, hat den Job bereits abgelehnt.

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Dem Bericht zufolge wünschen sich daher nun viele Schweizer Fans Fischer als neuen Nationaltrainer.

Verständlich, denn dem 55-Jährigen ist 2018/19 in seiner ersten Saison bei den Eisernen auf Anhieb der Aufstieg in die 1. Bundesliga geglückt.

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Trainer Urs Fischer (55) wird Union Berlin treu bleiben und nicht die Nachfolge von Vladimir Petkovic als Trainer der "Nati" antreten.
Trainer Urs Fischer (55) wird Union Berlin treu bleiben und nicht die Nachfolge von Vladimir Petkovic als Trainer der "Nati" antreten.  © Swen Pförtner/dpa

Und auch die erste Spielzeit im deutschen Fußballoberhaus meisterte Fischer souverän und sicherte sich mit seiner Mannschaft vorzeitig den Klassenerhalt.

Wer das zu Recht schon als Erfolg verbucht hatte, sah sich getäuscht, denn in der zweiten Bundesliga-Saison, die landläufig als noch schwieriger als die erste gilt, setzte der Schweizer mit seiner Truppe noch einen drauf und belegte am Ende den siebenten Tabellenplatz, der zur Qualifikation für die UEFA Conference League berechtigt.

Kein Wunder also, dass der 55-Jährige Begehrlichkeiten bei anderen Teams geweckt hat und nun auch in den Fokus des Schweizer Verbandes rücken könnte.

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In einem Interview mit dem Kicker hat der Zürcher diesem Ansinnen aber umgehend einen Riegel vorgeschoben: "Ich werde mich nicht dazu äußern, weil es für mich kein Thema ist", stellte er klar.

Er habe nur die Vorbereitung auf die kommende Saison im Kopf und wolle sich nicht mit anderen Dingen beschäftigen. Der Schweizer bleibt dem FCU also wohl mindestens für eine weitere Spielzeit treu und wer weiß, in welche Sphären er den Verein aus Köpenick diesmal führt?

Titelfoto: Swen Pförtner/dpa

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