Vor Derby gegen Hertha: Unions Friedrich will Wiedergutmachung!

Berlin - Verteidiger Marvin Friedrich (25) vom 1. FC Union Berlin ist ganz auf das anstehende Derby in der Fußball-Bundesliga gegen Hertha BSC fixiert.

Marvin Friedrich (r.) im Zweikampf mit Herthas Matheus Cunha (2.v.l.). Union will nach der Niederlage im Hinspiel die Derby-Revanche.
Marvin Friedrich (r.) im Zweikampf mit Herthas Matheus Cunha (2.v.l.). Union will nach der Niederlage im Hinspiel die Derby-Revanche.  © Odd Andersen/AFP-POOL/dpa

"Das ist ein besonderes Spiel. Wir haben im Hinblick auf das Hinspiel etwas gut zu machen", sagte der Vizekapitän in einer digitalen Medienrunde am Mittwoch im Rückblick auf die 1:3-Niederlage in der Hinrunde.

Mit Blick auf das Rückspiel am Ostersonntag (18 Uhr/Sky) bedauert der 25-Jährige, dass trotz aller Versuche das Stadion An der Alten Försterei leer bleiben wird: "Schade, dass keine Fans da sein werden. Wir wissen aber alle um die Bedeutung des Spiels. Das ist ein Stadtderby."

Friedrich versprach aber, dass die Mannschaft die Wiedergutmachung der Hinspiel-Niederlage wie gewohnt angehen werde: "Für alle Fans, die gern im Stadion wären, ist es ebenfalls ein besonderes Spiel. Für die werden wir 90 Minuten kämpfen und laufen. Wir wollen den Union-Fans etwas Gutes tun, am besten mit drei Punkten."

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1. FC Union Berlin Weniger gewaltbereite Fans in Berlin: Hertha BSC liegt vor Union

Zum Einspielen auf das Derby tragen die Köpenicker am Donnerstag (15 Uhr) im Stadion An der Alten Försterei ein Testspiel gegen den Zweitligisten Eintracht Braunschweig aus. Trainer Urs Fischer (55) wird dabei sicher einigen Akteuren der zweiten Reihe Spielpraxis gewähren. Aber auch Friedrich hält sich für einen Einsatz bereit.

Bleibt Marvin Friedrich beim 1. FC Union Berlin? "Der Fußball ist sehr schnellebig"

Hinsichtlich seiner Zukunft hielt sich der 25-Jährige, den manche als Nationalelfkandidaten sehen und mit dem Ligakonkurrenten Bayer 04 Leverkusen in Verbindung bringen, zurück. Der Vertrag von Friedrich bei Union läuft bis 2022.

Der "Kicker" hatte in der vergangenen Woche darüber berichtet, dass Friedrich eine Ausstiegsklausel besitzt. "Ich weiß, dass ich mich bei Union sehr wohl fühle und der Verein mir sehr viel gibt. Aber der Fußball ist auch sehr schnelllebig. Deswegen muss man sehen, was die Zukunft bringt", meinte der Abwehrspieler. "Im Moment versuche ich, mich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren."

Titelfoto: Odd Andersen/AFP-POOL/dpa

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