Union muckt auf: Eiserne wollen gegen Wolfsburg vor 18.000 Zuschauern spielen - mit 3G

Berlin - Der 1. FC Union Berlin will per Eilantrag die Zulassung von 18.000 Stadionbesuchern auf 3G-Basis für das anstehende Spiel gegen den VfL Wolfsburg erwirken.

11.006 Zuschauer dürfen in die Alte Försterei. Gegen Wolfsburg will Unions vor 18.000 Fans spielen und hat bereits einen Eilantrag gestellt.
11.006 Zuschauer dürfen in die Alte Försterei. Gegen Wolfsburg will Unions vor 18.000 Fans spielen und hat bereits einen Eilantrag gestellt.  © Andreas Gora/dpa

Das teilten die Eisernen am Dienstag mit. Die Köpenicker hatte den Antrag am 4. Oktober bei der Senatsverwaltung für Inneres und Sport gestellt, bis Montag jedoch keine Entscheidung erhalten.

Deshalb habe sich der Klub per Eilantrag an das Berliner Verwaltungsgericht gewandt. Voraussetzung für den 3G-Status ist, dass die Besucher geimpft, genesen oder negativ getestet sein müssen.

"Das Gericht soll feststellen, dass eine starre Kapazitätsbeschränkung von 50 Prozent bei dem auf Basis eines ausführlichen Hygienekonzeptes beantragten 3G-Modell für das Spiel gegen Wolfsburg nicht gerechtfertigt ist", hieß es in einer Vereinsmitteilung.

Nach Frankfurter Last-Minute-Sieg: Journalistin nimmt Union-Coach auf die Schippe
1. FC Union Berlin Nach Frankfurter Last-Minute-Sieg: Journalistin nimmt Union-Coach auf die Schippe

"In Berlin sind heute 2,5 Millionen Menschen geimpft oder genesen. Das sind fast 500.000 mehr als bei unserem ersten Spiel mit einer 50-prozentigen Auslastung Ende Juli. Zu einer Anpassung der Personenobergrenze von 11.006 in unserem Stadion hat dies bislang nicht geführt", begründet Union-Boss Dirk Zingler (56) die Entscheidung.

"Wir haben uns daher, auch aufgrund der fehlenden Entscheidung durch die Sport- und Gesundheitsverwaltung, an das Berliner Verwaltungsgericht gewandt."

Union empfängt Wolfsburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky). Dann wird es auch ein Impfangebot für die Fans geben.

Titelfoto: Andreas Gora/dpa

Mehr zum Thema 1. FC Union Berlin: