Union will ihn kaufen: Darum könnte Bülter zum Nulltarif kommen

Berlin - Die Verpflichtung ist nur noch Formsache. Marius Bülter hat gleich in seinem ersten Bundesliga-Jahr beim 1. FC Union Berlin sofort überzeugen können. In 24 Spielen traf der Flügelflitzer bislang siebenmal. Nur Sebastian Andersson traf noch öfter (11 Tore).

Marius Bülter jubelt nach seinem Treffer gegen Bayer Leverkusen.
Marius Bülter jubelt nach seinem Treffer gegen Bayer Leverkusen.  © Andreas Gora/dpa

Klar, dass man in Köpenick mehr als zufrieden mit dem 27-Jährigen ist. Dabei spielte der laufstarke Mittelfeldspieler vor zwei Jahren in der Regionalliga beim SV Rödinghausen. Erst im Sommer 2018 gelang mit dem Wechsel zum 1. FC Magdeburg der Sprung in den Profifußball.

Aus der einjährigen Leihe soll nun eine langfristige Zusammenarbeit werden. "Für uns ist klar, dass wir Marius behalten wollen", sagte Manager Oliver  Ruhnert bereits Anfang der Woche dem "Kicker". "Marius hat die Erwartungen übertroffen." 

Fakt ist: Union wird die Kaufoption ziehen und den Spätzünder fest verpflichten! Unklar ist, wie hoch die Ablösesumme sein wird. 

Laut Volksstimme überweisen die Eisernen 1,6 Millionen Euro an Magdeburg. Sollte die Saison fortgesetzt werden und der Flügelspieler seine Trefferquote noch ausbauen, könnte sich die Ablöse noch erhöhen.

Allerdings soll der Drittligist nur das Geld erhalten, wenn sie auch die Klasse halten. Die Mannschaft von Pele Wollitz steckt derzeit mitten im Abstiegskampf. Als Fünfzehnter ist Magdeburg nur einen Punkt von einem Abstiegsplatz entfernt.  

Sollte der Zweitliga-Absteiger tatsächlich in die Regionalliga durchgereicht werden, wäre Bülter ablösefrei.

Titelfoto: Andreas Gora/dpa

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