Zieht Union die Kaufoption bei Pohjanpalo? Entscheidung nach der Saison

Berlin - Die Zukunft von Finnen-Bomber Joel Pohjanpalo (26) beim 1. FC Union Berlin ist offen. Der gerade erst von einem Knöchelbruch genesene Angreifer wurde von den Eisernen für die laufende Saison von Bayer 04 Leverkusen ausgeliehen.

Finnen-Bomber Joel Pohjanpalo (26) wurde vom 1. FC Union Berlin für die Saison 2020/21 von Bayer 04 Leverkusen ausgeliehen. Ob die Eisernen ihre Kaufoption ziehen, soll im Sommer entschieden werden.
Finnen-Bomber Joel Pohjanpalo (26) wurde vom 1. FC Union Berlin für die Saison 2020/21 von Bayer 04 Leverkusen ausgeliehen. Ob die Eisernen ihre Kaufoption ziehen, soll im Sommer entschieden werden.  © Jörg Schüler/Bayer 04 Leverkusen/dpa

Ob die Berliner ihre Kaufoption ziehen, soll erst im Sommer entschieden werden. Dabei wird Pohjanpalos Leistung in der Rückrunde sicher eine zentrale Rolle spielen.

"Fest steht nur, dass Union eine Kaufoption besitzt und ich noch ein Jahr Vertrag in Leverkusen habe", sagte Pohjanpalo.

Der finnische Nationalspieler hatte am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach (1:1) sein Kurz-Comeback nach einer schweren Sprunggelenkverletzung mit Knöchelbruch gegeben.

"Es fühlt sich ganz gut an. Mit dem Fuß alles ist alles gut", sagte Pohjanpalo am Dienstag in einer Videoschalte mit Medienvertretern.

Seinem Ruf als Edeljoker konnte Pohjanpalo bei der Rückkehr nicht gerecht werden. Der Angreifer hat bislang jedes seiner neun Bundesliga-Tore für Leverkusen (sieben) und Union (zwei) als Einwechselspieler erzielt.

Rund zehn Wochen nach dem Sportunfall, den sich die 26-Jährige beim 2:1-Erfolg Finnlands in der Nations League in Bulgarien zugezogen hatte, stand er wieder auf dem Übungsplatz.

Joel Pohjanpalo muss sich im Angriff des 1. FC Union Berlin harter Konkurrenz erwehren

Joel Pohjanpalo (r.) bejubelt am 6. Spieltag seinen 2:1-Führungstreffer bei der TSG 1899 Hoffenheim mit seinem Teamkollegen Christopher Lenz (26). Ob der finnische Stürmer auch über die Saison hinaus im Trikot von Union Berlin jubeln darf, soll sich erst im Sommer entscheiden.
Joel Pohjanpalo (r.) bejubelt am 6. Spieltag seinen 2:1-Führungstreffer bei der TSG 1899 Hoffenheim mit seinem Teamkollegen Christopher Lenz (26). Ob der finnische Stürmer auch über die Saison hinaus im Trikot von Union Berlin jubeln darf, soll sich erst im Sommer entscheiden.  © Uwe Anspach/dpa

Das Sprunggelenk wird nun durch zwei Schrauben fixiert. Dort werden sie auch mindestens bis zum Ende der Europameisterschaft verbleiben, für die sich Finnland erstmals qualifiziert hat.

"Die Schrauben sind rund sieben Zentimeter lang. Sie stören nicht. Ob sie drin bleiben oder entfernt werden, entscheidet sich nach der EM", sagte Pohjanpalo.

Trotz der anhalten Knieverletzung von Anthony Ujah (30) gibt es für Pohjanpalo durchaus Konkurrenz.

Neben Taiwo Awoniyi (23) stehen den Köpenickern nun auch die Winterverpflichtungen Leon Dajaku (19) vom FC Bayern München und seit Montag auch Petar Musa (22) von Slavia Prag zur Verfügung.

Musa trainierte am Dienstagvormittag erstmals mit. "Konkurrenz ist immer ganz gut. Wer Tore schießt, der spielt. Jeder Spieler muss sich zeigen", sagte Pohjanpalo.

Während bei Union am Dienstag Torwart Andreas Luthe (33) wieder voll mittrainierte, arbeiteten Max Kruse (32) und Christopher Lenz (26) aufgrund ihrer Oberschenkelverletzungen individuell auf dem Platz. In der Kabine verbleiben weiterhin Grischa Prömel (26) und Sheraldo Becker (25) mit muskulären Problemen.

Titelfoto: Uwe Anspach/dpa

Mehr zum Thema 1. FC Union Berlin:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0