Max Kruse zieht bei Twitch vom Leder: "Wen interessiert Schalke gerade?"

Berlin - Union-Star Max Kruse (33) nimmt bekanntermaßen kein Blatt vor den Mund, was er am Sonntag einmal mehr in seinem Kanal auf der Streaming-Plattform Twitch unter Beweis gestellt hat.

Union-Berlin-Star-Stürmer Max Kruse (33) hat bei der Streaming-Plattform Twitch über den Bundesliga-Rivalen FC Schalke 04 gelästert.
Union-Berlin-Star-Stürmer Max Kruse (33) hat bei der Streaming-Plattform Twitch über den Bundesliga-Rivalen FC Schalke 04 gelästert.  © Uwe Anspach/dpa

Dort lässt sich der Stürmer unter seinem Usernamen Maxelinho18 regelmäßig von seinen Fans beim Zocken über die Schulter schauen.

Während er spielt, können seine Zuschauer in einem Chat miteinander kommunizieren und natürlich auch Max die eine oder andere Frage stellen.

Im Verlauf des Chats kamen seine Abonnenten auf den FC Schalke 04 zu sprechen, die am Sonntag mit einem 1:0-Sieg gegen den FC Augsburg erst den zweiten Dreier in der laufenden Bundesliga-Saison einfahren konnten.

Angesichts dieser Tatsache konnte sich Kruse eine Spitze gegen die Rivalen aus dem Ruhrpott nicht verkneifen: "Schalke hat gewonnen, habe ich gesehen Leute. Wen interessiert Schalke gerade?", fragte er provokant in die Runde.

"Zweiter Sieg in der Saison, also bitte", merkte er süffisant an.

Bei Instagram freute sich der Angreifer zuvor über den eisernen Punktgewinn seines 1. FC Union Berlin beim Rekordmeister FC Bayern München.

Max Kruse feiert bei Instagram den eisernen Punktgewinn des 1. FC Union Berlin beim FC Bayern München

Der 1. FC Union Berlin kann sich über einen glücklichen Punktgewinn beim FC Bayern München freuen

Passgeber Robert Andrich (26, l.) freut sich mit Torschütze Marcus Ingvartsen über den späten 1:1-Ausgleichstreffer von Union Berlin gegen den FC Bayern München.
Passgeber Robert Andrich (26, l.) freut sich mit Torschütze Marcus Ingvartsen über den späten 1:1-Ausgleichstreffer von Union Berlin gegen den FC Bayern München.  © Andreas Gebert/Reuters-Pool/dpa

Gegen stark ersatzgeschwächte Bayern erkämpften sich die Berliner erst kurz vor Schluss durch den 1:1-Ausgleichstreffer vom zuvor eingewechselten Marcus Ingvartsen (25) den glücklichen Punkt. Dass dem Tor eine Regelwidrigkeit vorausging, verschwieg der 33-Jährige in seiner Lobeshymne allerdings.

Cedric Teuchert (24), der ausgerechnet für Kruse in der 72. Minute eingewechselt wurde, hob bei seinem langen Einwurf auf Robert Andrich (26) deutlich sichtbar ein Bein vom Boden, was den Regeln entsprechend eigentlich als falscher Einwurf gewertet werden müsste und wohl in jedem Kreisliga-Spiel abgepfiffen worden wäre.

In den obersten Spielklassen wird jedoch schon seit geraumer Zeit kaum noch auf die Haltung beim Einwurf geachtet, sodass viele falsche Einwürfe nicht geahndet werden.

Somit konnten Kruse und Union Berlin einen in doppelter Hinsicht glücklichen Punktgewinn in München feiern.

Titelfoto: Uwe Anspach/dpa

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