Osterruhe ist vom Tisch, aber Berlin-Derby zwischen Union und Hertha bleibt ein Geisterspiel

Berlin - Durch die gekippte Osterruhe keimte in Berlin-Köpenick kurz Hoffnung auf. Können der 1. FC Union Berlin und Hertha BSC nun doch das Berliner Derby vor Zuschauern austragen. Die klare Antwort: Nein!

Die Alte Försterei wird auch beim Derby gegen Stadtrivale Hertha BSC leer bleiben.
Die Alte Försterei wird auch beim Derby gegen Stadtrivale Hertha BSC leer bleiben.  © picture alliance / dpa

Im Stadion An der Alten Fösterei werden keine Zuschauer anwesend sein. Das Stadt-Duell bleibt ein Geisterspiel.

"Wir haben uns mit der Senatsverwaltung für Sport darauf verständigt, das Pilotprojekt mit Zuschauern jetzt nicht wieder auf den Derby-Termin zu schieben", teilte Christian Arbeit, Geschäftsführer Kommunikation bei Union, per WhatsApp am Mittwochnachmittag mit.

"Es ging und geht bei diesem Projekt nicht um ein bestimmtes Spiel, sondern darum, es gut und sinnvoll durchführen zu können."

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Das Hauptstadt-Derby am Ostersonntag (18 Uhr/Sky) sollte Teil des Pilotprojektes für eine Fan-Rückkehr in der Corona-Pandemie sein. So sollten am Mittwochabend erstmals seit mehreren Monaten wieder testweise 800 Volleyball-Fans das Playoff-Halbfinale der BR Volleys gegen den SWD powervolleys Düren in der Max-Schmeling-Halle verfolgen können.

Die Pläne der Köpenicker dagegen sind nur aufgeschoben. Für den Tabellensiebten rückt nun das Heimspiel gegen den VfB Stuttgart zwei Wochen nach dem Derby in den Fokus, um vor einer begrenzten Anzahl von Zuschauern zu spielen.

Politprojekt nur aufgeschoben: Kehren gegen den VfB Stuttgart die Zuschauer zurück?

Union hatte bereits im vorigen Heimspiel gegen den 1. FC Köln (2:1) erstmals vor einem Spiel in der Fußball-Bundesliga Corona-Schnelltests bei Personen durchgeführt, die im Rahmen des Sonderspielbetriebes gelistet waren.

Vor der Partie konnten sich zutrittsberechtigte Helfer, Ordner, Journalisten und andere Personen freiwillig einem kostenfreien Sars-CoV-2-Antigen-Schnelltest unterziehen. Von 280 Berechtigten hatten dabei 165 Personen einen Schnelltest vorgenommen, alle Tests waren negativ.

Titelfoto: picture alliance / dpa

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