Ausgeschieden! Taiwo Awoniyi kehrt mit Afrika-Cup-Frust zurück zu Union Berlin

Berlin - Nigeria ist raus! Taiwo Awoniyi (24) und die Super Eagles sind im Achtelfinale des Afrika-Cups mit einer 0:1-Pleite gegen Tunesien ausgeschieden.

Taiwo Awoniyi (24, l.) vom 1. FC Union Berlin durfte sich beim Afrika-Cup unter anderem mit dem Ägypter Mohamed Salah (29,r.) vom FC Liverpool messen.
Taiwo Awoniyi (24, l.) vom 1. FC Union Berlin durfte sich beim Afrika-Cup unter anderem mit dem Ägypter Mohamed Salah (29,r.) vom FC Liverpool messen.  © Footografiia/AP/dpa

Bad News oder Good News für den 1. FC Union Berlin? Für den nigerianischen Sturmtank ist der Traum vom Triumph in der Kontinentalmeisterschaft geplatzt. Da schiebt man natürlich erst mal Frust.

Auf der anderen Seite bedeutet sein Ausscheiden aber auch eine frühere Rückkehr zu den Eisernen. Das dürfte vor allem Trainer Urs Fischer (55) freuen, der jetzt wieder mit dem 24-Jährigen planen kann.

Der Angreifer blickt nach seinem ersten Turnier für Nigeria auf drei Startelfeinsätze in vier Begegnungen zurück. In der Gruppenphase konnten die Nigerianer ihre drei Spiele gegen Ägypten (1:0), Sudan (3:1) und Guinea-Bissau (2:0) jeweils gewinnen, bevor in der ersten K.O.-Runde Schluss war.

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Der Unioner musste dabei nur das Duell mit Guinea-Bissau von der Bank aus verfolgen. Gegen den Sudan gelang ihm sein einziger Treffer, als er per Kopf das zwischenzeitliche 2:0 beisteuerte.

Und wie lief es derweil für seinen Verein, der in der Bundesliga und im DFB-Pokal ohne ihn auskommen musste? Prächtig, könnte man sagen!

Taiwo Awoniyi bejubelt beim Afrika-Cup seinen Treffer für Nigeria gegen den Sudan

Rückt Taiwo Awoniyi beim 1. FC Union Berlin wieder in die Startelf?

Während der bullige Torjäger Erfahrung auf internationaler Bühne sammelte, blieb der FCU auch ohne seinen besten Knipser (neun Saisontore) auf Erfolgskurs. In vier Partien ohne Awoniyi verbuchten die Köpenicker drei Siege und ein Unentschieden. Diese Bilanz bedeutet sieben Punkte in der Liga und den Einzug ins Pokal-Viertelfinale - läuft also!

Vor allem bemerkenswert, dass die Berliner in jeder dieser Begegnungen mindestens zwei Buden machten. Da dürfte sich Coach Fischer schwertun, sein erfolgreiches Angriffsduo aus Max Kruse (33) und Andreas Voglsammer (30) auseinanderzureißen.

Bis zum 5. Februar haben alle Kicker Zeit, sich für einen Stammplatz zu beweisen. Dann steht nach der Länderspielpause an einem Samstag gegen den FC Augsburg (15.30/Sky) nämlich das nächste Ligamatch an.

Titelfoto: Footografiia/AP/dpa

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