Besonderes Spiel für Voglsammer: Neuzugang immer besser!

Berlin - Urs Fischer (55) hatte für die Union-Fans eine gute und eine schlechte Nachricht parat: Der Schweizer kann wieder auf Max Kruse (33) und Christopher Trimmel (34) bauen. Hinter Abwehr-Chef Robin Knoche (29) steht aber zumindest ein dickes Fragezeichen. Der 29-Jährige hatte sich im Training verletzt und droht am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen Arminia Bielefeld auszufallen.

Andreas Voglsammer trifft erstmals mit Union Berlin auf seinen Ex-Klub Arminia Bielefeld.
Andreas Voglsammer trifft erstmals mit Union Berlin auf seinen Ex-Klub Arminia Bielefeld.  © Andreas Gora/dpa

An das letzte Duell in der Alten Försterei dürften der 1. FC Union Berlin noch besonders schöne Erinnerungen haben. Mit 5:0 schossen die Eisernen die Ostwestfalen aus dem Stadion, doch was einmal war, zählt nicht mehr.

"Ein Spiel, das ein Jahr her ist, sollte man nicht mehr herbeiziehen. Bielefeld hat sich stabilisiert", so Fischer. Das haben die letzten Auftritte gezeigt, wo die Arminen zwar nicht immer punkten konnten, aber nicht unbedingt die schlechtere Mannschaft waren. "So leicht werden sie es uns nicht mehr machen. In erste Linie geht es aber um uns", ergänzte der Schweizer.

Im Nachhinein könnte Andreas Voglsammer (29) ganz froh darüber gewesen sein, im November vergangenen Jahres nicht auf dem Feld gestanden zu haben. Der 29-Jährige musste die Klatsche verletzungsbedingt von der Couch aus verfolgen.

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Inzwischen hat der Stürmer die Seiten gewechselt und kommt immer besser in Tritt. Der Torjäger kratzt kurz vor dem Wiedersehen mit seinem Ex-Klub an der Startelf. "Er hat das in den letzten Spielen wirklich gut gemacht. Er ist reingekommen und brachte nochmal Schwung", lobte Fischer den Neuzugang. "Er ist ganz nah dran."

Andreas Voglsammer gegen Ex-Klub Arminia Bielefeld in der Startelf?

Schon in der Conference League bei Slavia Prag (1:3), aber auch bei Borussia Dortmund (2:4) wusste der flexible Angreifer nach seiner Einwechslung zu überzeugen. In Dortmund ließ er die Unioner mit seinem ersten Saisontor kurzzeitig hoffen, ehe Erling Haaland (21) die Aufholjagd zunichtemachte. Folgt nun die Belohnung? Festlegen wollte sich der Chefcoach wie gewohnt nicht: "Ob es fürs Wochenende reichen wird, das werden wir sehen."

Doch selbst wenn er gegen seine ehemaligen Kollegen ohne Einsatz bliebt, konnte er seiner Mannschaft bereits helfen. "Ich habe mich heute nochmal mit ihm unterhalten. Er konnte mir schon den einen oder anderen Tipp geben", so Fischer.

Titelfoto: Andreas Gora/dpa

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