Hertha-Boss Preetz vor Geisterspiel-Derby: Trifft uns finanziell hart!

Berlin - Manager Michael Preetz hat die wirtschaftlichen Folgen der Geisterspiele für den Berliner Fußball-Bundesligisten Hertha BSC betont. 

Das Berliner Stadtderby wird ohne Fans im Olympiastadion stattfinden.
Das Berliner Stadtderby wird ohne Fans im Olympiastadion stattfinden.  © DPA/Tom Weller

Vor allem die fehlenden Einnahmen aus dem brisanten Stadtderby gegen den 1. FC Union am 21. März treffe den Verein finanziell auf mehreren Ebenen. 

"Es geht dabei nicht nur ums Stadion und Zuschauereinnahmen, sondern auch um Dienstleister und Zulieferer. Es wird eine große Herausforderung sein, mit der wir uns aktuell befassen müssen", sagte Preetz bei einer Pressekonferenz am Donnerstag.

Auch das kommende Auswärtsspiel der Berliner bei der TSG Hoffenheim am Samstag (15.30 Uhr/Sky) findet ohne Zuschauer statt. 

Hoffenheims Geschäftsführer Peter Görlich hatte bereits an die Fans appelliert, nicht vor das Stadion zu kommen. "Auch wir haben keine Hinweise darauf, dass unsere Fans nach Hoffenheim reisen", sagte Preetz.

Bereits am Mittwoch hatten die Berliner Bundesligisten Hertha und Union verkündet, bis zum 19. April alle Partien ohne Zuschauer stattfinden zu lassen. 

Vorausgegangen war eine Anordnung der Berliner Gesundheitsverwaltung, alle Veranstaltungen ab 1000 Teilnehmern zu untersagen.

Hertha-Manager Michael Preetz spricht über die wirtschaftlichen Folgen für den Verein.
Hertha-Manager Michael Preetz spricht über die wirtschaftlichen Folgen für den Verein.  © dpa/Friso Gentsch

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