Darum erinnert Finnlands EM-Team Pohjanpalo an Union

Berlin - Bundesliga-Stürmer Joel Pohjanpalo (26) hat die EM-Qualifikation der finnischen Nationalmannschaft mit den Erfolgen seines Clubs 1. FC Union Berlin verglichen.

Unions Joel Pohjanpalo bejubelt sein Tor zum 2:0 gegen Werder Bremen. Der Stürmer hat sich mit Finnland erstmals für die EM qualifiziert.
Unions Joel Pohjanpalo bejubelt sein Tor zum 2:0 gegen Werder Bremen. Der Stürmer hat sich mit Finnland erstmals für die EM qualifiziert.  © Annegret Hilse/Reuters-Pool/dpa

"Auch Union traute vor der Saison niemand zu, um die Europapokal-Plätze mitzuspielen. Die Gegner waren oftmals fußballerisch überlegen, aber wir haben uns gegenseitig als Teamkollegen vertraut und daran geglaubt, dass wir mit harter Arbeit nach oben kommen können", sagte der 26-Jährige in einem Interview des Internetportals "t-online.de".

Finnland bestreitet an diesem Samstag (18 Uhr/ZDF und MagentaTV) in Kopenhagen gegen Dänemark das erste EM-Spiel seiner Fußball-Geschichte.

Das Team von Pohjanpalo und Leverkusens Torwart Lukas Hradecky (31) ist bei diesem Turnier krasser Außenseiter. Trotzdem sagte der Union-Stürmer:

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"Auch wenn wir auf dem Papier wie eine Truppe schwacher Einzelspieler aussehen, spielen wir als Mannschaft guten, geschlossenen Fußball. Deshalb vergleiche ich uns gerne mit Island, die bei der EM 2016 bis ins Viertelfinale eingezogen sind. Warum sollte uns so etwas dieses Jahr nicht auch gelingen?"

Der finnische Goalgetter war in der vergangenen Saison an Union ausgeliehen. Mit sechs Toren hatte auch Pohjanpalo einen großen Anteil an der starken Saison der Eisernen. Die Kaufoption ließen die Köpenicker allerdings verstreichen.

"Das liegt auch an der Corona-Pandemie, da die Kaufoption ausgehandelt wurde, als man noch davon ausging, dass im Laufe der Saison wieder Zuschauer in die Stadien zugelassen werden. Eine Rückkehr zu Union ist dennoch nicht komplett ausgeschlossen", erklärte der Stürmer. Zunächst möchte er sich jedoch auf die EM konzentrieren.

Titelfoto: Annegret Hilse/Reuters-Pool/dpa

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