Der letzte Europapokal-Trip? Hunderte Union-Fans reisen nach Israel

Berlin - Alles für den Sieg! 600 fußballverrückte Fans reisen dafür unter der Woche nach Israel, wo am Donnerstag (18.45 Uhr/RTL+) der 1. FC Union Berlin zum letzten Auswärtsspiel der Conference League-Gruppenphase gegen Maccabi Haifa antritt.

Die Fans des 1. FC Union Berlin haben in der Regel mächtig Bock auf die Europapokal-Nächte - so wie hier in Prag.
Die Fans des 1. FC Union Berlin haben in der Regel mächtig Bock auf die Europapokal-Nächte - so wie hier in Prag.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Womöglich war es das vorerst letzte Mal, dass der Klub und seine Anhänger einen Europapokal-Trip planen durften. Denn anders als in der Bundesliga läuft es auf europäischer Bühne bisher alles andere als gut.

Nach vier Spieltagen stehen die Eisernen in der Gruppe E mit drei mageren Pünktchen auf dem vierten und damit letzten Platz - es droht ein frühes Ausscheiden aus dem Europapokal.

Trotz der miesen Ausgangslage vor den übrigen beiden Gruppenspielen kann sich der FCU auf die Unterstützung seiner Fans verlassen - etwa 600 Reiselustige nehmen den weiten Weg auf sich.

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Neben dem zu erwartenden Support macht auch der klare Sieg im ersten direkten Aufeinandertreffen mit Maccabi Mut. Damals konnten die Israelis überhaupt nicht mithalten, als die Köpenicker sie mit 3:0 aus dem Olympiastadion schossen.

Wenn die Truppen von Urs Fischer (55) eine ähnliche Leistung abrufen und erneut gewinnen kann, verschiebt sich die Entscheidung über ein Weiterkommen definitiv auf den letzten Spieltag der Gruppe.

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Zur ganzen Wahrheit gehört aber auch, dass sich Haifa in der Conference League bisher extrem heimstark präsentiert. Gegen die favorisierten Slavia Prag (1:0) und Feyenoord Rotterdam (0:0) holte man ohne ein einziges Gegentor alle seiner bisherigen vier Punkte vor heimischer Kulisse.

Damit die Berliner trotzdem drei Zähler mit nach Deutschland entführen können, müssen sie also eine äußerst stabile Defensive knacken.

Wenn man die eigenen Hausaufgaben erledigt, dann kann es im Stadion an der Alten Försterei zu einem echten Herzschlag-Finale gegen Slavia Prag kommen.

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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