Dritter Anlauf: Kann Robin Knoche endlich mit Union gegen seinen Ex-Klub siegen?

Berlin - Robin Knoche (29) will mit dem 1. FC Union Berlin am Samstag (15.30 Uhr/Sky) endlich gegen seinen ehemaligen Klub, den VfL Wolfsburg, gewinnen. Bisher hat das nicht geklappt.

Robin Knoche (29) will diesmal endlich drei Punkte gegen den VfL Wolfsburg einfahren.
Robin Knoche (29) will diesmal endlich drei Punkte gegen den VfL Wolfsburg einfahren.  © Swen Pförtner/dpa

In der vergangenen Saison gelang Knoche und seinen Kollegen nicht mal zuhause mit 40-minütiger Überzahl ein Dreier - die Hinrunden-Partie endete 2:2.

Und dann gab es da noch das Rückrunden-Spiel in Wolfsburg. Darüber dürfte in Köpenick niemand gern reden. Der dreifache Josip Brekalo (23) verpasste Union nämlich eine herbe 0:3-Klatsche.

Obwohl das letzte direkte Duell so katastrophal lief, darf man in Köpenick optimistisch auf das kommende Heimspiel blicken. Beim nächsten Aufeinandertreffen am Samstag ist Hattrick-Schütze Brekalo nicht dabei. Er wechselte zum FC Turin nach Italien.

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Außerdem sind die Eisernen weiterhin eine Macht im Stadion An der Alten Försterei, wo sie in den vergangenen 20 (!) Bundesliga-Heimspielen ungeschlagen blieben.

Dazu trägt der Ex-Wolfsburger Knoche einen nicht unwesentlichen Anteil bei.

Gemeinsam mit Marvin Friedrich (25) bildet er ein felsenfestes Bollwerk in der Abwehr - egal ob in der Vierer- oder Fünferkette.

Robin Knoche als Teil eines Super-Duos beim 1. FC Union Berlin

Robin Knoche (29, l.) und Marvin Friedrich (25, r.) sind das starke Abwehrduo beim 1. FC Union Berlin.
Robin Knoche (29, l.) und Marvin Friedrich (25, r.) sind das starke Abwehrduo beim 1. FC Union Berlin.  © Andreas Gora/dpa Pool/dpa

Wie auch der Kicker in seiner Printausgabe berichtet, stand der 1,90 Meter große Innenverteidiger beim FCU in 47 von 48 möglichen Pflichtspielen die kompletten 90 Minuten auf dem Platz.

Nur einmal nahm ihn Trainer Urs Fischer (55) vorzeitig vom Platz: Beim 0:2 in Dortmund (30. Spieltag) war für den Dauerbrenner nach 73 Minuten frühzeitig Schluss.

Mit seinem Partner in der Verteidigung fühlt er sich pudelwohl: "Wir haben uns mittlerweile einfach gut aufeinander abgestimmt. Der eine weiß, was der andere macht, wir kommunizieren gut auf dem Platz", wird der 29-Jährige vom Kicker zitiert.

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Das klingt nach besten Voraussetzungen für eine bombenfeste Abwehr gegen die Wölfe. Lässt die stabile Defensive keinen Gegentreffer zu, dann wäre zumindest ein Punkt sicher.

Und wenn man diese Vorstellung zu Ende denkt, dann hat der FCU mit Sturmtank Taiwo Awoniyi (24) und Co. auch vorn genug Qualität, um die ein oder andere Bude zu machen.

So wäre dann endlich der erste Sieg für Knoche gegen seinen Ex-Klub möglich.

Titelfoto: Swen Pförtner/dpa

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