Schon ein Punkt könnte reichen: So erreicht Union die Conference League!

Berlin - Diese Saison ist für den 1. FC Union Berlin schon jetzt ein voller Erfolg und könnte noch getoppt werden. Die Eisernen haben am letzten Spieltag noch beste Chancen auf Europa.

Nix zu halten für Leverkusens Keeper Lukas Hradecky (M). Unions Stürmer Joel Pohjanpalo (r.) bejubelt mit Robin Knoche (l.) sein Tor zum 1:1.
Nix zu halten für Leverkusens Keeper Lukas Hradecky (M). Unions Stürmer Joel Pohjanpalo (r.) bejubelt mit Robin Knoche (l.) sein Tor zum 1:1.  © Ina Fassbender/AFP-Pool/dpa

Vier Teams kämpfen noch um ein Ticket für die neu gegründete UEFA Conference League: der SC Freiburg (45 Punkte), VfB Stuttgart (45), Borussia Mönchengladbach (46) und Union (47).

Die Eisernen starten von der Poleposition aus. Nach Gladbachs Heimpleite gegen Stuttgart und dem starken Auftritt der Köpenicker beim 1:1 bei Bayer 04 Leverkusen holten sich die Berliner Platz sieben und die damit verbundene Qualifikation für den neuen Wettbewerb zurück.

Mit einem Sieg im Heimspiel gegen RB Leipzig kann Union am Samstag (15.30 Uhr/Sky) den europäischen Traum wahr werden lassen - ohne auf die Konkurrenz schauen zu müssen. Doch selbst ein Unentschieden könnte gegen die Sachsen schon reichen.

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Allerdings beginnt dann das große Zittern, was auf den anderen Plätzen passiert. Gladbach darf in diesem Fall beim abstiegsbedrohten Werder Bremen nicht gewinnen.

Stuttgart darf zu Hause gegen Aufsteiger Arminia Bielefeld, die ebenfalls noch um den Klassenerhalt kämpfen, nicht mit mehr als zwei Toren Differenz gewinnen. Bei Freiburg sieht es ähnlich aus. Die Breisgauer haben mit Platz zehn nur noch Mini-Chancen und dürfen bei Eintracht Frankfurt nicht mit mehr als drei Toren Abstand punkten.

Max Kruse hatte keinen Bock auf die Conference League

Ein absoluter Volltreffer. Max Kruse (r.) ist mit zehn Toren und fünf Vorlagen Unions Topscorer.
Ein absoluter Volltreffer. Max Kruse (r.) ist mit zehn Toren und fünf Vorlagen Unions Topscorer.  © Tobias Schwarz/AFP-Pool/dpa

Sogar eine Niederlage könnte am Ende reichen. Dann müssten die Fohlen in Bremen allerdings als Verlierer vom Platz gehen. Freiburg und Stuttgart dürften beide höchstens einen Punkt holen.

Klar ist: Der Kampf um Europa kann vor Zuschauern stattfinden. Der Berliner Senat hat das Pilotprojekt abgenickt. 2000 Union-Anhänger können ihre Mannschaft in der Alten Försterei unterstützen.

Beim Blick auf die möglichen Gegner könnte sich auch die Meinung von Max Kruse (33) ändern. Der Topscorer hatte noch Mitte März beim Sky-Interview erklärt, dass er eigentlich keinen Bock auf die Conference League habe. "Ich weiß noch nicht einmal, was das ist", so der 33-Jährige.

Mit AS Rom, dem FC Basel, FC Villarreal, Fenerbahce Istanbul, West Ham United oder Tottenham Hotspur sind womöglich gar einige namenhafte Klubs dabei!

Titelfoto: Ina Fassbender/AFP-Pool/dpa

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