Ultras kehren zurück ins Stadion: Vor so vielen Fans darf Union die Bayern empfangen

Berlin - Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg: Der Traum des 1. FC Union Berlin von einer höheren Stadion-Auslastung hat sich endlich erfüllt. Schon am Samstag gegen den FC Bayern München (15.30Uhr/Sky) darf die "Alte Försterei" zu 75 Prozent gefüllt werden.

Am Samstag dürfen 16.509 Zuschauer das Spiel zwischen dem 1. FC Union Berlin und dem FC Bayern München live genießen.
Am Samstag dürfen 16.509 Zuschauer das Spiel zwischen dem 1. FC Union Berlin und dem FC Bayern München live genießen.  © Matthias Koch/dpa

Das Wichtigste vorweg: Unions Dauerkarteninhaber müssen nicht mehr auf Glück im Losverfahren hoffen. Jeder von ihnen kann sich am Sonnabend auf seinem Stammplatz freuen.

Unter Anwendung der 3G-Regel sind von nun an bis zu 16.509 Zuschauer zugelassen, wie der Verein am Montag mitteilte.

Auch die Ultras haben erklärt, dass sie im Zuge dieser Änderung mit Vorsänger und Trommler in den Block zurückkehren. Choreos und Banner soll es aber noch nicht geben.

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Alle Plätze, die nicht für Fans mit Dauerkarte reserviert sind, werden weiterhin unter den Vereinsmitgliedern verlost, die sich darauf bewerben. Das ist noch bis Dienstagabend möglich.

Die Verantwortlichen des Köpenicker Klubs hatten vor wenigen Wochen erfolglos versucht, 18.000 Fans im Stadion an der Alten Försterei durchzusetzen. Dem schob ein Gericht aber den Riegel vor.

Nun einigte sich der Verein mit dem Berliner Senat auf eine Kompromisslösung, bei der circa 1500 Fußballverrückte weniger erlaubt sind als angestrebt.

Dennoch dürfte die Freude beim gesamten Verein überwiegen. Schließlich waren bei Unions Bundesliga-Spielen bisher nur 11.006 Menschen gestattet.

Vor dem Fußballfest gegen den deutschen Rekordmeister steht für die Eisernen noch eine Pflichtaufgabe im DFB-Pokal an. Am Mittwochabend lädt der Drittliga-Klub SV Waldhof Mannheim (18.30 Uhr/Sky) zum Pokalfight ein.

Titelfoto: Matthias Koch/dpa

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