Nächstes Schnäppchen für Union: Wird Ex-Herthaner Haraguchi ein Eisener?

Berlin - Schon nach dem Derby gegen Hertha BSC (1:1) hatte Manager Oliver Ruhnert (49) angekündigt, dass der 1. FC Union Berlin bereits die ersten neuen Spieler verpflichtet hat. Namen wollte er zwar nicht nennen, doch mittlerweile stehen die ersten Neuzugänge bereits fest.

Hannovers Genki Haraguchi (29) kennt Berlin. Von 2014 bis 2018 stand er bei Hertha BSC unter Vertrag.
Hannovers Genki Haraguchi (29) kennt Berlin. Von 2014 bis 2018 stand er bei Hertha BSC unter Vertrag.  © Swen Pförtner/dpa

Mit Rani Khedira (27) und Paul Jaeckel (22) haben sich die Eisernen klug verstärkt. Beide wechseln ablösefrei an die Spree.

Wie schon bei Jaeckel scheinen die Köpenicker erneut in der 2. Liga fündig geworden sein. Wie die Bild berichtet, hat Union ein Auge auf Genki Haraguchi (29) von Hannover 96 geworfen.

Die Verhandlungen laufen und offenbar stehen die Chancen gar nicht schlecht, dass der 29-Jährige künftig das Trikot der Berliner tragen wird. Bislang galt der FC Schalke 04 als Favorit, doch mittlerweile scheint Union den Absteiger im Rennen um den Japaner ausgestochen zu haben.

Der Spielmacher spielt bei den Niedersachsen seine bislang beste Saison, erzielte bislang neun Tore und bereitete sieben Treffer. Sein Vertrag läuft ebenfalls am Saisonende aus.

Ein Wechsel zu Union wäre nicht nur die Rückkehr in die Bundesliga, sondern auch nach Berlin. Von 2014 bis 2018 spielte der japanische Nationalspieler beim Stadtrivalen Hertha.

Richtig torgefährlich war der Dribbelkünstler, der meist auf dem linken Flügel eingesetzt wurde, bei den Blau-Weißen allerdings nicht. In 106 Einsätzen kam Haraguchi auf sechs Tore und zehn Assists.

Union Berlin will Wolfsburg-Fluch besiegen

Max Kruse (33) droht gegen den VfL Wolfsburg womöglich auszufallen.
Max Kruse (33) droht gegen den VfL Wolfsburg womöglich auszufallen.  © Andreas Gora/dpa-Pool/dpa

Die Eisernen hingegen könnten in der neuen Saison einen breiten Kader womöglich gut gebrauchen. Union hat weiterhin gute Chancen auf das internationale Geschäft.

Dafür müssen sie aber an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky) auch den Wolfsburg-Komplex besiegen. Gegen den VfL konnten die Eisernen in bisher fünf Begegnungen noch nie gewinnen. Am drittletzten Spieltag der aktuellen Saison in der Fußball-Bundesliga setzt Trainer Urs Fischer beim Champions-League-Aspiranten auch auf "Spaß" und "Freude".

"Wenn du das nicht hast, kannst du keine Leistung erbringen", sagte der Schweizer. Die Unioner liegen auf Rang acht in der Tabelle in Lauerstellung hinter der punktgleichen Borussia aus Mönchengladbach und der Mannschaft von Bayer 04 Leverkusen, die vier Punkte voraus ist.

Offen ist, ob Max Kruse (33) zur Verfügung steht. Der Offensivspieler hat muskuläre Probleme.

Titelfoto: Swen Pförtner/dpa

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