Mit Rückenwind nach Frankfurt: Union will die englische Woche krönen

Berlin - Nächste Station Frankfurt am Main - Der 1. FC Union Berlin will in Hessen den dritten Sieg in Folge einfahren.

Dank des Treffers von Julian Ryerson (24) konnte der 1. FC Union Berlin den zweiten Sieg der englischen Woche feiern.
Dank des Treffers von Julian Ryerson (24) konnte der 1. FC Union Berlin den zweiten Sieg der englischen Woche feiern.  © Matthias Koch/dpa

Am 13. Spieltag der aktuellen Bundesliga-Saison wartet auf die Eisernen die dritte Aufgabe innerhalb weniger Tage.

Sollte die Rechnung von Trainer Urs Fischer (55) wie schon beim Derby-Triumph und beim Conference-League-Erfolg aufgehen, dann wird der FCU auch die Herausforderung gegen Eintracht Frankfurt (15.30 Uhr/DAZN) meistern.

Die Köpenicker reisen nämlich nicht nur mit zwei Siegen im Gepäck in die Metropole am Main, sondern auch mit weißer Weste. Weder Hertha BSC noch Maccabi Haifa gelang es, die Union-Abwehr zu überwinden - am Ende stand zweimal die Null (2:0 und 1:0).

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Und auch die Personalsituation dürfte jedem Unioner ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Ihrem Schweizer Erfolgscoach stehen beinahe alle Profis zur Verfügung. Lediglich für Kevin Behrens (30) kommt ein Einsatz nach seiner Corona-Infektion noch zu früh, wie der Verein auf seiner Homepage mitteilte.

Auch wenn damit einiges für die 9-Punkte-Woche spricht, hat man mit der Eintracht ein anderes Kaliber vor der Brust.

Mit Eintracht Frankfurt wartet die schwerste Aufgabe der englischen Woche auf den 1. FC Union Berlin

Trainer Urs Fischer (55) will mit dem 1. FC Union Berlin auf dem Erfolgskurs bleiben.
Trainer Urs Fischer (55) will mit dem 1. FC Union Berlin auf dem Erfolgskurs bleiben.  © Andreas Gora/dpa

Dass man die SGE nicht im Vorbeigehen bezwingt, weiß auch Fischer. Den kommenden Gegner ordnet er so ein: "Die Eintracht ist seit ein paar Wochen gut unterwegs, das wird eine sehr schwierige Aufgabe."

Die Truppe von Trainer Oliver Glasner (47) ist nämlich seit fünf Pflichtspielen ungeschlagen. In der Bundesliga verbuchten die Hessen zuletzt sogar zwei Auswärtsdreier in Folge: (2:0 in Freiburg und 2:1 in Fürth).

Am Ende der englischen Woche wartet damit wohl der dickste Brocken auf den Hauptstadtklub, insbesondere auch weil die Glasner-Elf in den vergangenen vier Spielen immer mindestens zwei Treffer erzielte.

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Im direkten Aufeinandertreffen heißt es dann: Geballte, hessische Offensivpower kämpft gegen eine sattelfeste Berliner Abwehr um drei Punkte.

Für dieses Duell der Formstarken ist im Übrigen mit einer angemessene Kulisse zu rechnen. Im Deutsche Bank Park sind bis zu 40.000 Zuschauer zugelassen.

Union wird dabei von rund 750 reisefreudigen Anhängern unterstützt.

Titelfoto: Matthias Koch/dpa

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