Nach Frankfurter Last-Minute-Sieg: Journalistin nimmt Union-Coach auf die Schippe

Frankfurt/Berlin - Als wäre FCU-Trainer Urs Fischer (55) mit der verdienten und späten 1:2-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt nicht schon genug gestraft, streute eine Journalistin noch mächtig Salz in die Wunde.

Auf der Pressekonferenz nach der Niederlage des 1. FC Union Berlin gegen Eintracht Frankfurt musste sich Urs Fischer (55,r.) eine unangenehme Frage stellen lassen.
Auf der Pressekonferenz nach der Niederlage des 1. FC Union Berlin gegen Eintracht Frankfurt musste sich Urs Fischer (55,r.) eine unangenehme Frage stellen lassen.  © Arne Dedert/dpa (Bildmontage)

Auf der Pressekonferenz nach dem Match räumte der Schweizer ein, dass der 1. FC Union Berlin über das gesamte Spiel gesehen zurecht verloren hatte.

Insbesondere mit der ersten Halbzeit war der 55-Jährige nicht zufrieden: "Ich habe eine schwache erste Hälfte meiner Mannschaft gesehen", in der er "Frankfurt in allen Belangen überlegen" sah.

In der anschließenden Fragerunde ging es eine der Journalisten aber viel mehr um den späten 1:2-Gegentreffer der Berliner. Sie verwies auf die anhaltenden Last-Minute-Qualitäten von Eintracht Frankfurt und erinnerte an Oliver Glasners (47) Worte vor der Partie.

Fischer sieht Union im Pokal-Derby nicht als Favorit: "Wollen das Spiel in 90 Minuten entscheiden"
1. FC Union Berlin Fischer sieht Union im Pokal-Derby nicht als Favorit: "Wollen das Spiel in 90 Minuten entscheiden"

Der Eintracht-Trainer sagte demnach: "Das weiß in der Bundesliga inzwischen jeder, dass wir dafür bekannt sind."

Nachdem die Dame den Österreicher zitierte, fragte sie Fischer ganz frech: "Sie wussten's nicht?"

Die kleine Stichelei sorgte aber keinesfalls für Unmut beim Erfolgstrainer der Eisernen. Stattdessen reagierte er mit einem entspannten Lachen in gewohnt cooler Manier - selbst nach einer Pleite.

Titelfoto: Arne Dedert/dpa (Bildmontage)

Mehr zum Thema 1. FC Union Berlin: