Trotz Schlappe gegen Wolfsburg: Union weiter im Duell mit Gladbach

Berlin - Der 1. FC Union Berlin will aus dem Dämpfer im Kampf um einen internationalen Startplatz Lehren für die beiden abschließenden Saisonspiele ziehen.

Unions Petar Musa (23) ist nach der Niederlage gegen den VfL Wolfsburg enttäuscht.
Unions Petar Musa (23) ist nach der Niederlage gegen den VfL Wolfsburg enttäuscht.  © Swen Pförtner/dpa

"Wir waren nicht bereit für die Aufgabe - erstaunlicherweise. Aber es gibt solche Spiele, das musst Du akzeptieren. Auch aus solchen Niederlagen kannst Du lernen", sagte Union-Trainer Urs Fischer (55) nach der 0:3-Niederlage beim VfL Wolfsburg.

"Wir haben keinen Zugriff auf das Spiel bekommen, das ist ziemlich untypisch für uns", sagte der ehemalige Wolfsburger Christian Gentner (35).

Trotz der achten Saisonniederlage liegen die Berliner im Duell mit Borussia Mönchengladbach, das gar mit 0:6 beim neuen deutschen Meister Bayern München unterging, um den Platz in der Conference League gleichauf.

Allerdings muss Union in den letzten beiden Spielen bei Bayer Leverkusen antreten und empfängt zum Saisonfinale RB Leipzig. "Wir haben in der Hinrunde die großen Vereine geärgert und wollen die zwei Spiele so gut wie möglich gestalten", sagte Verteidiger Robin Knoche (28) kämpferisch.

Dabei erhielten die Kicker erneut tatkräftige Unterstützung von einigen Union-Anhängern, die den Mannschaftsbus per Motorradeskorte begleitet hatten und auch während des Spiels ihre Mannschaft unterstützten. "Wir haben das tatsächlich noch wahrgenommen. Das ist unsere spezielle Fankultur, die sich lautstark bemerkbar macht. Das zeichnet den Verein aus", sagte Gentner erfreut, "wir hätten ihnen gern einen oder drei Punkte geschenkt, aber mit der Leistung war das nicht möglich."

Trotz des Rückschlags und selbst bei einem Verpassen des internationalen Startplatzes hat Union-Manager Oliver Ruhnert (49) bereits ein positives Saisonfazit gezogen. "Das wird ein Spiel nicht ändern. Von daher bleibt das Lob, egal was in den letzten Spielen passieren wird vom Grundsatz her."

Titelfoto: Swen Pförtner/dpa

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