TSG-Trainer Hoeneß lobt Union Berlin: "Keiner fährt so richtig gern hierher"

Berlin - Als die Frage nach den Europapokal-Qualitäten des 1. FC Union Berlin an den Trainer der geschlagenen TSG 1899 Hoffenheim gestellt wurde, sagte Urs Fischer (55) leise und irgendwie ein bisschen mahnend nur ein Wort: "Sebastian."

Trainer Urs Fischer (55, l.) von Union Berlin begrüßt Hoffenheims Trainer Sebastian Hoeneß (39) im Stadion.
Trainer Urs Fischer (55, l.) von Union Berlin begrüßt Hoffenheims Trainer Sebastian Hoeneß (39) im Stadion.  © Andreas Gora/dpa

Der vom Schweizer Coach der Eisernen derart angesprochene Hoeneß blickte seinerseits kurz zur Seite und wartete erstmal mit seiner Antwort.

Denn selbst wenn die Unioner von Fischer nach dem 2:1 gegen die Hoffenheimer nun punktgleich mit ihnen sind und im oberen Tabellendrittel der Fußball-Bundesliga stecken - vom Ziel Klassenverbleib wollen sie in Köpenick nicht abrücken. Geschweige denn das Ziel Europapokal ausgeben.

"Es ist auf jeden Fall eine Mannschaft, die extremst schwer zu bespielen ist für alle Mannschaften in der Bundesliga", sagte Hoeneß dann über die Unioner im Stadion An der Alten Försterei: "Ich glaube, keiner fährt so richtig gern hierher."

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1. FC Union Berlin Wende bei Oczipka? Bleibt er doch noch bei Union?

Es gehe aber auch für Union wie für die anderen Mannschaften in dem Bereich darum, jede Woche 100 Prozent auf den Platz zu bringen.

Er mache aber auch keinen Hehl daraus, dass er sehr angetan von dem sei, was Fischer bei Union leiste. Es sei erstaunlich, wie stabil und auf welch hohem Niveau die Mannschaft spiele. "Da muss man jetzt schauen, wo das hinführt. Hoffentlich auf jeden Fall einen Platz hinter uns", sagte Hoeneß.

Titelfoto: Andreas Gora/dpa

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