Union Berlin: Grischa Prömel pirscht sich an die Startelf heran

Berlin - Während einige seiner Kollegen auf Länderspiel-Reise sind, bereitet sich Grischa Prömel (26) auf sein Bundesliga-Comeback für den 1. FC Union Berlin vor. Im Testspiel am Mittwoch gegen Regionalligist SV Lichtenberg 47 hat es schon für 45 beschwerdefreie Minuten gereicht!

Endlich wieder mit den Jungs vom 1. FC Union Berlin jubeln: So lautet das kurzfristige Ziel von Grischa Prömel (26).
Endlich wieder mit den Jungs vom 1. FC Union Berlin jubeln: So lautet das kurzfristige Ziel von Grischa Prömel (26).  © John Macdougall/AFP-Pool/dpa

Lang ist es her: Sein letztes Spiel in der 1. Bundesliga absolvierte Prömel im April gegen den SV Werder Bremen (3:1). Nach monatelanger Verletzungspause greift der 26-Jährige jetzt wieder an.

Dem Kicker berichtete er von seiner Gefühlswelt, nachdem er das erste mal wieder auf dem Platz stand.

Seitdem die muskulären Probleme in der Leiste überstanden sind, trainiert der zentrale Mittelfeldspieler wieder mit der Mannschaft. Die ein, zwei Wochen mit den Kollegen taten ihm schon gut.

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Aber jeder Fußballer kennt es: Wenn man dann wieder in einem Spiel auf dem Platz steht, ist es nochmal etwas ganz Anderes. Grischa Prömel brachte es so auf den Punkt: "Es war ein geiles Gefühl, die ersten Minuten zu sammeln."

Wer glaubt, dass Prömel jetzt zufrieden ist und nachlässt, der irrt sich. Er weiß selbst, dass auf dem Weg zurück in die Startelf noch einiges zu tun ist.

"Es müssen wieder Rhythmus und Abläufe rein", beschreibt er, was ihm noch zu alter Stärke fehlt.

Drei Neuzugänge von Union Berlin sind die direkte Konkurrenz von Grischa Prömel

Der 26-jährige war im fitten Zustand immer eine Option für die erste Elf. Er ist viel gelaufen, spielte technisch souverän und strahlte den puren Siegeswillen aus. Union hat im zentralen Mittelfeld aber reichlich nachgerüstet, sodass Prömel sich ordentlich ins Zeug legen muss.

Mit Rani Khedira (27), Kevin Möhwald (28) und Levin Öztunali (25) sind drei Bundesliga-erfahrene Profis seine Konkurrenten.

Den Kampf wird Grischa Prömel sicher annehmen, auch wenn er gleichzeitig noch seinen ersten Schritt in Richtung Liga-Comeback genießt.

Ob Prömel schon eine Option für den 4. Spieltag ist, wird sich zeigen. Dann empfängt der 1. FC Union Berlin den FC Augsburg im Stadion An der Alten Försterei (11. September, 15.30 Uhr/Sky).

Titelfoto: John Macdougall/AFP-Pool/dpa

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