Union Berlin mit Mut gegen Gladbach: Taiwo Awoniyi vor Debüt

Berlin - Bei der Pressekonferenz vor dem anstehenden Bundesliga-Spiel gegen Borussia Mönchengladbach hat Union-Coach Urs Fischer (54), angekündigt, die Aufgabe mutig angehen zu wollen.

Union-Trainer Urs Fischer (54) hat in der Pressekonferenz am Donnerstag angekündigt, mutig gegen den nächsten Gegner Borussia Mönchengladbach agieren zu wollen.
Union-Trainer Urs Fischer (54) hat in der Pressekonferenz am Donnerstag angekündigt, mutig gegen den nächsten Gegner Borussia Mönchengladbach agieren zu wollen.  © Andreas Gora/dpa

Die Borussen seien eine eingespielte Mannschaft, die über Champions-League Qualität verfügen. Daher müsse seine Mannschaft ein Gleichgewicht zwischen Offensive und Defensive hinbekommen. Es werde nicht ausreichen, sich nur auf das Verteidigen zu konzentrieren, so Fischer.

Man müsse die Lehren aus der 4:1-Niederlage in der Rückrunde der vergangenen Saison ziehen und den Gegner auch mutig anlaufen und zu Fehlern zwingen.

Fischer lobte auf Nachfrage besonders die individuelle Qualität der Gladbacher Spieler, die auch unter Druck stets nach spielerischen Lösungen suchen. Die Vorwärtsbewegung der Fohlen sei dabei mit direktem Zug zum Tor und hoher Geschwindigkeit verbunden.

Alles in allem sei laut Fischer ein perfekter Tag für die Eisernen nötig, um in Gladbach punkten zu können.

Dabei kann der Trainer beinahe auf den kompletten Kader zurückgreifen. Lediglich auf die verletzten Christian Gentner (35) und Anthony Ujah (29) muss der Schweizer Übungsleiter verzichten.

Max Kruse noch nicht fit für 90 Minuten - Neuzugang Taiwo Awoniyi könnte in der Startelf stehen

Neuzugang Taiwo Awoniyi (23), hier noch im Trikot seines Ex-Klubs 1. FSV Mainz 05, steht im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach vor seinem möglichen Debüt für den 1. FC Union Berlin.
Neuzugang Taiwo Awoniyi (23), hier noch im Trikot seines Ex-Klubs 1. FSV Mainz 05, steht im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach vor seinem möglichen Debüt für den 1. FC Union Berlin.  © Alexander Hassenstein/getty/Pool/dpa

Stürmer Max Kruse (32) ist weiterhin nicht fit für 90 Minuten aber er habe alle Trainingseinheiten in dieser Woche schmerzfrei absolvieren können und einen weiteren guten Schritt in die richtige Richtung gemacht. Dennoch brauche er noch Zeit, um sich die nötige Wettkampffitness zu erarbeiten.

Gut, dass den Köpenickern mit dem Liverpooler Neuzugang Taiwo Awoniyi (23) ein weiterer Stürmer zur Verfügung steht, der sich schnell in seinem neuen Team zurechtgefunden und einen positiven Eindruck beim Coach hinterlassen habe. 

Er sei definitiv ein Kandidat für einen Einsatz gegen die Gladbacher, selbst ein Startelf-Debüt liegt im Bereich des Möglichen. Fischer lobt insbesondere die körperliche Robustheit des jungen Stürmers, der dennoch über eine hohe Geschwindigkeit und einen direkten Zug zum Tor verfüge.

Zudem lobte der Trainer des 1. FC Union Berlin den Konkurrenzkampf, der zwischen den Abwehrspielern Christopher Lenz (26) und Niko Gießelmann (28) entbrannt sei. Es sei eine schöne Situation zu wissen, dass man über zwei nahezu gleichwertige Spieler auf einer Position verfüge.

Auch wenn im nächsten Heimspiel mit dem 1. FSV Mainz 05 ein vermeintlich direkter Konkurrent der Eisernen zu Besuch in der Alten Försterei sein wird, gibt es für Urs Fischer gegen Gladbach keine Zeit für Experimente. Seine Konzentration sei vollkommen auf dieses Spiel gerichtet, in dem man versuchen wolle zu punkten.

Titelfoto: Alexander Hassenstein/getty/Pool/dpa

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