Unions Coach Urs Fischer will von Europa nichts hören: "Es ist doof und dumm"

Berlin - Union-Trainer Urs Fischer (54) hält eine Korrektur des Saisonziels zum jetzigen Zeitpunkt für völlig unrealistisch und verwies auf den noch frühen Saison-Zeitpunkt.

Nach dem 2:1-Sieg gegen den 1. FC Köln steht Union Berlin auf Tabellenplatz fünf.
Nach dem 2:1-Sieg gegen den 1. FC Köln steht Union Berlin auf Tabellenplatz fünf.  © dpa/Thilo Schmuelgen/Reuters Images Europe/Pool

"Es ist doof und dumm, über Europa nachzudenken. Erzählen Sie nicht so was", sagte der Chefcoach der Berliner Fußball-Bundesligisten am Tag nach dem 2:1-Sieg seines Teams beim 1. FC Köln auf eine Reporter-Frage zu möglichen Europapokal-Ambitionen, nachdem sein Team zum siebten Mal ungeschlagen geblieben war und den dritten Sieg nacheinander perfekt gemacht hatte.

Der 1. FC Union ist mit 15 Punkten auf Tabellenplatz fünf, der am Saisonende in einen internationalen Wettbewerb führt, das Überraschungsteam der Liga.

"Ziel bleibt der Klassenerhalt, das ist das Thema. Wenn wir das erreicht haben, können wir uns über andere Zielsetzungen Gedanken machen", betonte Fischer und bat die Medienvertreter am Montag bei einer Online-Fragerunde in der Sache Europa um eine klare Abgrenzung: "Wenn Ihr davon sprechen wollt, könnt Ihr das tun. Aber legt uns das nicht in den Mund."

Unions Trainer Urs Fischer (54) will dennoch nicht über Europa nachdenken.
Unions Trainer Urs Fischer (54) will dennoch nicht über Europa nachdenken.  © dpa/ZB/Britta Pedersen

Der Schweizer will nach der achten Punkte-Runde auch noch nicht von einer Entwicklung beim Aufsteiger des Jahres 2019 sprechen, der sein Team im Sommer auf vielen Positionen neu aufgestellt hat. "Das wäre verfrüht. Wir machen Schritte", bemerkte Fischer.

Eine Entwicklung sei stets auch mit Konstanz verbunden, das müsse aber erst weiter bestätigt werden. Allerdings schloss er auch an: "Dass wir uns auf gutem Weg befinden, das ist okay." Trotz einer ganzen Reihe von Personal-Ausfällen konnte Union auch in Köln überzeugen.

Titelfoto: dpa/ZB/Britta Pedersen

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