Union Berlin: Verstärkt Fran Tudor die Eisernen?

Berlin - Der 1. FC Union Berlin ist weiter auf der Suche nach Verstärkung für das Mittelfeld. Fran Tudor (24) könnte die Lösung sein, doch der spielstarke Flügelspieler ist heiß begehrt.

Fran Tudor (24), hier im Trikot seines aktuellen Vereins Raków Częstochowa, könnte in Zukunft den rechten Flügel der Eisernen verstärken.
Fran Tudor (24), hier im Trikot seines aktuellen Vereins Raków Częstochowa, könnte in Zukunft den rechten Flügel der Eisernen verstärken.  © imago images / Newspix

Tudor? Bei dem Namen klingelt doch etwas. Richtig, Fran Tudor ist der Neffe des mittlerweile 42-jährigen ehemaligen kroatischen Nationalspielers Igor Tudor, der mit seinem Team bei der WM 1998 für das Aus der deutschen Nationalmannschaft sorgte und schließlich den dritten Platz bei dem Turnier belegte.

Laut BZ soll Fran Tudor beim 1. FC Union Berlin auf dem Wunschzettel stehen und auf der rechten Außenbahn als Ersatz für Christoper Trimmel infrage kommen. Mit seiner Schnelligkeit und seinem Offensivdrang könnte er sowohl in der Abwehr als auch im Mittelfeld der Eisernen agieren.

Aktuell läuft Tudor in der polnischen Ekstraklasa für Raków Częstochowa auf und könnte von den Köpenickern für eine geringe Ablösesumme unter Vertrag genommen werden. Das Spielverhalten des Kroaten weist die typischen Merkmale der technisch versierten kroatischen Fußballschule auf.

Ex-Löwen-Coach Kosta Runjaić (42), der nun als Trainer in der Ersten Liga Polens tätig ist, kennt Tudor und traut ihm einen Wechsel in die Bundesliga zu. "Er ist ein feiner Fußballer und mir sofort aufgefallen. Er ist quirlig, ballsicher, offensiv stark, kann rechts außen und als Rechtsverteidiger spielen. Und mir gefällt, dass er sehr laufstark ist, dazu ist er sehr schnell auf den ersten Metern. Körperlich, taktisch und technisch traue ich ihm die Bundesliga zu."

Doch Union Berlin muss sich bei einer möglichen Verpflichtung harter Konkurrenz erwehren. Stadtrivale Hertha BSC beschäftige sich auch mit einer Verpflichtung des jungen Kroaten. Nach dem Transfer von Deyovaisio Zeefuik kommen sie als Konkurrent aber wohl nicht mehr infrage. Anders sieht es da aber unter anderem beim VfB Stuttgart aus.

Titelfoto: imago images / Newspix

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