Union bleibt Berlins Nummer eins: "Ich mag das Wort Stadtmeister"

Berlin - Der 1. FC Union Berlin hat zum Auftakt der Bundesliga mit einem sehr verdienten Derbysieg die richtige Antwort auf das mühsame Pokalspiel vom vergangenen Montag gefunden.

Die Mannschaft holt sich nach dem wieder einmal überzeugenden Derbysieg den verdienten Applaus ab.
Die Mannschaft holt sich nach dem wieder einmal überzeugenden Derbysieg den verdienten Applaus ab.  © Andreas Gora/dpa

"Die Mannschaft hat heute gezeigt, wozu sie fähig ist, wenn sie bereit ist für die Aufgabe", sagte Union-Trainer Urs Fischer (56) nach dem 3:1 gegen Hertha BSC.

Nachdem der Schweizer mit dem Auftritt beim 2:1 im DFB-Pokal beim Regionalligisten Chemnitzer FC nicht ganz zufrieden war, lobte er nach dem überzeugenden Sieg gegen den Lokalrivalen sein Team: "Wir waren heute wirklich sehr kompakt, die Ketten haben gut verschoben und harmoniert miteinander. Wir waren sehr zielstrebig auf dem Weg zum Tor."

Torschütze Robin Knoche (30), der aufgrund des Videobeweises nicht vor den Union-Fans jubeln konnte, sagte: "Wir hätten in der ersten Halbzeit schon das ein oder andere Tor mehr erzielen können."

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Neben dem Gegentreffer durch Dodi Lukebakio (24) in der 85. Minute der einzige Makel im Spiel der Köpenicker. Der erste Sieg zu Beginn der Spielzeit seit dem Aufstieg 2019 tue laut dem Verteidiger für das Selbstbewusstsein gut: "Im Derby ist es umso schöner."

Auch Kapitän Christopher Trimmel (35) freute sich. "Keiner wusste, wo er steht. Wir wollten die richtige Antwort auf Chemnitz geben", sagte der österreichische Nationalspieler, der bereits mit Rapid Wien zahlreiche Derbys bestritten hat: "Ich mag das Wort Stadtmeister, es stachelt so schön an."

Titelfoto: Andreas Gora/dpa

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