Union führt die Liga an: Darum ist Gießelmann nicht überrascht

Berlin - Für Union Berlins Außenverteidiger Niko Gießelmann (30) ist die defensive Stabilität der Schlüssel zum aktuellen Erfolg des Bundesliga-Spitzenreiters.

Union rockt aktuell die Bundesliga.
Union rockt aktuell die Bundesliga.  © David Inderlied/dpa

"Wir haben nur vier Gegentore bekommen. Jeder Einzelne weiß, was er zu tun hat in der Defensive. Das ist einfach mit das Wichtigste", sagte der 30-Jährige am Dienstag in einer Medienrunde. "Wenn du wenig zulässt in jedem Spiel, dann ist die Chance natürlich größer, zu gewinnen oder wenigstens einen Punkt zu holen."

Doch auch die beiden Angreifer Sheraldo Becker (27), aktuell bester Torschütze und Scorer der Bundesliga, und Jordan Siebatcheu (26) wollte Gießelmann beim Lob nicht vergessen: "Dass wir dann vorne zurzeit noch zwei Jungs haben, die eigentlich in jedem Spiel Gefahr ausstrahlen und gefühlt alles treffen, das hilft uns dann natürlich brutal. Wenn wir in Führung liegen, ist es noch mal ekliger gegen uns zu spielen."

Die Eisernen führen momentan die Tabelle der Bundesliga an und sind in der Liga saisonübergreifend seit 14 Spielen ungeschlagen. Macht das etwas mit Gießelmann?

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"Ich habe mir ein Plakat bestellt. Drei mal drei Meter", scherzte der gebürtige Hannoveraner. "Es macht eigentlich gar nichts mit uns. Natürlich ist es eine schöne Momentaufnahme, weil wir jetzt zwei Wochen diese Situation haben." Wegen der Länderspielpause spielen die Köpenicker erst am 1. Oktober wieder. Dann geht es zu Eintracht Frankfurt.

Niko Gießelmann (30, l.) sieht vor allem die defensive Stabilität als Schlüssel zum Erfolg.
Niko Gießelmann (30, l.) sieht vor allem die defensive Stabilität als Schlüssel zum Erfolg.  © Hendrik Schmidt/dpa

1. FC Union Berlin meistert erneuten Umbruch ohne Probleme

Die Tabellensituation könne man schon als überraschend bezeichnen, sagte Gießelmann, betonte aber auch: "Aber was die Leistungen angeht, die wir gezeigt haben, ist es für mich nicht überraschend."

Dass Union den nächsten Umbruch so schnell meistere, habe mit Erfahrung und den Neuen zu tun: "Man muss einfach sagen, dass wir super Spieler dazu bekommen haben. Dass wir so stabil sein können, das war mir schon aus dem letzten Jahr bewusst."

Titelfoto: David Inderlied/dpa

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