Union lässt Danilho Doekhi zu Wort kommen: Das dürfen Fans vom Neuzugang erwarten

Berlin - Er soll den Laden hinten dicht halten: Der 1. FC Union Berlin hat den Fans seinen Neuzugang Danilho Doekhi (23) etwas näher gebracht.

Danilho Doekhi (23, l.) hofft nach seinem Wechsel zum 1. FC Union Berlin auf eine Win-win-Situation für sich selbst und den Klub.
Danilho Doekhi (23, l.) hofft nach seinem Wechsel zum 1. FC Union Berlin auf eine Win-win-Situation für sich selbst und den Klub.  © MAURICE VAN STEEN / ANP / AFP

Während sich die Profis den vierten Tag in Folge in Bad Saarow (Brandenburg) auf die neue Bundesliga-Saison vorbereiten, nutzte der Verein die Gelegenheit, um unter anderem mit Verteidiger Doekhi zu plaudern.

Im vereinseigenen Fernsehen "AFTV" können FCU-Fans schon einige Szenen des 23-Jährigen auf dem Übungsplatz im Trainingslager bestaunen.

Zudem stand er kurz und knapp Rede und Antwort zu seinen ersten Eindrücken. Er freue sich sehr, jetzt bei Union zu sein, auch wenn es während der Einheit am Freitag "echt heiß" gewesen sei, wie er in dem auf Englisch geführten Interview wissen ließ.

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Auf die entscheidende Nachfrage, was er denn in der kommenden Saison von sich selbst erwarten würde, blieb der Innenverteidiger höchst professionell. "Ich will das Team mit meinen Qualitäten weiterbringen und mich selbst weiterentwickeln", hofft er auf eine Win-win-Situation.

Neuzugang Danilho Doekhi startet mit dem 1. FC Union Berlin ins Trainingslager

Unions Neuzugang Doekhi hat schon internationale Erfahrung

Trotz seines noch jungen Alters konnte der ablösefreie Neuzugang von Vitesse Arnheim schon jede Menge Erfahrung sammeln. In der niederländischen Eredivisie kam er in vier Spielzeiten hintereinander auf jeweils mindestens 20 Einsätze.

In der vergangenen Saison übte er bei seiner Truppe sogar das Kapitänsamt aus, wobei er sie in der Liga auf einen ordentlichen sechsten Platz und in der Europa Conference League sogar bis ins Achtelfinale führte. Dabei durfte er sich mit seinem Kollegen unter anderem mit europäischen Top-Vereinen wie Serie-A-Klub AS Rom und Premier-League-Team Tottenham Hotspur messen.

Gute Voraussetzungen, um für die kommende Europa-League-Saison mit den Eisernen gewappnet zu sein. Schon in der Gruppenphase könnte man auf ähnliche Kaliber treffen.

Titelfoto: MAURICE VAN STEEN / ANP / AFP

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