Union Berlin präsentiert neues Auswärtstrikot: Ein Detail stört die Fans

Berlin - Das Warten hat sich gelohnt. Seit Ende Juni bereitet sich der 1. FC Union Berlin auf die neue Saison vor. Mittlerweile im Trainingslager in Österreich.

Max Kruse (33) jubelt über den Einzug in die Conference League. In der neuen Saison wird Kruse in der Fremde grau tragen.
Max Kruse (33) jubelt über den Einzug in die Conference League. In der neuen Saison wird Kruse in der Fremde grau tragen.  © John Macdougall/AFP-Pool/dpa

Am Donnerstag haben die Eisernen ihr Auswärtstrikot vorgestellt. In der Fremde werden die Köpenicker künftig in einem grauen Camouflage-Jersey auflaufen. Neben den drei weißen Adidas-Streifen auf dem Nacken darf auch das Union-Motto "U.N.V.E.U." als Innenschrift im Nackenbereich nicht fehlen.

Das neue Trikot soll an die früheren Jahre des Vereins erinnern, "als junge Industriearbeiter aus Oberschöneweide den Fußballsport für sich entdeckten", heißt es in der Mitteilung des Klubs.

Das Motto des neuen Jerseys: Arbeiterklasse! Fußballerisch passt es durchaus zu Union, die auch im zweiten Bundesliga-Jahr schwer zu schlagen waren und ihre starke Saison mit dem Einzug in die Conference League krönten.

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Auch bei den Fans kommt das Auswärtstrikot durchaus gut an. Ein Detail stört die Anhänger dann aber doch. Sie finden, dass das Motto Arbeiterklasse nicht wirklich mit einem Immobilienunternehmen als Hauptsponsor und Adidas als Ausrüster zusammenpasst.

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"Trikot top! Die Kampagne stößt jedoch etwas auf. Ich weiß es ist 'ne alte Diskussion, aber Arbeiterklasse über einen Bild zu titeln, welches das Aroundtown Logo zeigt, passt einfach nicht zusammen" oder "Zum Glück geben die Leute ihr Gehirn nicht am Stadiontor ab, aber wer kennt sie nicht die drei großen A: Aroundtown, Adidas, Arbeiterklasse", kritisieren beispielsweise zwei User bei Twitter.

Erstmals gespielt in den neuen Trikots wird bereits am morgigen Freitag (23. Juli) im Testspiel gegen den ukrainischen Meister Dynamo Kiew. Zu kaufen gibt es das Jersey schon jetzt. Erwachsene müssen dafür rund 90 Euro zahlen, Kinder 70 Euro.

Titelfoto: John Macdougall/AFP-Pool/dpa

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