BVB macht ernst: Erstes Angebot für Mainz-Verteidiger - wie lang hält Heidel stand?

Dortmund - Kommt ein Mainzer zum BVB? Jeremiah St. Juste (24) ist nach wie vor ein Kandidat bei Borussia Dortmund. Das Interesse des amtierenden DFB-Pokalsiegers am Innenverteidiger vom 1. FSV Mainz 05 scheint sogar immer konkreter zu werden.

Im Mai noch gegeneinander und bald schon in einem Team? Mainz-Verteidiger Jeremiah St. Juste (24, l.) und BVB-Stürmer Erling Haaland (21, r.).
Im Mai noch gegeneinander und bald schon in einem Team? Mainz-Verteidiger Jeremiah St. Juste (24, l.) und BVB-Stürmer Erling Haaland (21, r.).  © Michael Probst/AP-Pool/dpa

So soll man vonseiten der Borussen sogar schon ein Angebot für den Niederländer abgegeben haben.

Der 24-Jährige hat derzeit einen Marktwert von 16 Millionen Euro.

In diesem Bereich wolle man bei den "Nullfünfern" dann auch eine mögliche Ablösesumme gezahlt wissen, wenn man den Innenverteidiger schon ziehen lassen muss.

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Laut der Allgemeinen Zeitung fordern Christian Heidel (58) und Co. entsprechend eine Entschädigung zwischen 15 und 20 Millionen Euro.

Das erste Angebot von Schwarz-Gelb lag dem Vernehmen nach etwas darunter.

St. Juste und sein Nebenmann Moussa Niakhaté (25) haben sich insbesondere in der Rückrunde der vergangenen Spielzeit mit teils bärenstarken Leistungen in den Fokus gespielt.

Unter Trainer Bo Svensson (41) waren sie zwei extrem wichtige Pfeiler für den nach der Hinserie eigentlich so gut wie abgestiegenen Klub vom Bruchweg.

Wechselt Jeremiah St. Juste vom 1. FSV Mainz 05 zu Borussia Dortmund? Christian Heidel will "möglichst wenig zu verändern"

Kann der Mainzer Sportvorstand Christian Heidel (58) seine Innenverteidigung halten?
Kann der Mainzer Sportvorstand Christian Heidel (58) seine Innenverteidigung halten?  © Federico Gambarini/dpa-POOL/dpa

Aus 20 Spielen holte Svensson dann neun Siege und verlor lediglich fünf Begegnungen und belegte mit 32 Punkten den fünften Rang der Rückrundentabelle.

St. Juste und Niakhaté waren dabei ein absolutes Erfolgsduo in der Mainzer Defensive.

Sportvorstand Christian Heidel ist entsprechend in Alarmbereitschaft.

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"Es ist grundsätzlich unser Ziel, möglichst wenig zu verändern", so der 58-Jährige. Dennoch ist ihm bewusst, dass die beiden Abwehrrecken Begehrlichkeiten wecken - auch im Ausland.

"Für Spieler dieser Kategorie hat der Transfermarkt ja eigentlich noch gar nicht begonnen. Die Vereine aus der Premier League beginnen alle erst so Mitte Juli mit der Saisonvorbereitung. Und vorher arbeitet da auch sonst keiner, sind auch die Manager noch im Urlaub", so Heidel.

St. Juste kam 2019 für acht Millionen Euro von Feyenoord Rotterdam nach Mainz und lief bislang in 60 Pflichtspielpartien für die Rheinland-Pfälzer auf. Sein Kontrakt läuft noch bis zum 30. Juni 2023.

Titelfoto: Michael Probst/AP-Pool/dpa, Federico Gambarini/dpa-POOL/dpa

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