Kai Havertz für "den großen Schritt" Ausland bereit!

Leverkusen - Kai Havertz (20) schließt einen Wechsel ins Ausland keinesfalls aus! Der Mittelfeldspieler von Bayer 04 Leverkusen wurde in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder mit europäischen Spitzenklubs in Verbindung gebracht. 

Kai Havertz steht bei nahezu jedem Spitzenklub auf dem Zettel.
Kai Havertz steht bei nahezu jedem Spitzenklub auf dem Zettel.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Vor dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie galt aber der FC Bayern München als heißester Kandidat und ein Transfer nach England, Spanien oder Italien als eher unwahrscheinlich. 

Doch nun lassen Zitate des deutschen Nationalspielers in der "Sport Bild" aufhorchen. Dort sagte er: "Ich wundere mich oft, was andere scheinbar alles über mich wissen."

Havertz fügte hinzu: "Ich bin bereit, einen großen Schritt zu machen und ich mag Herausforderungen. Dazu zählt für mich auch das Ausland."

Eine klare Ansage des torgefährlichen Spielmachers der Werkself! Denn zuletzt sollen der FC Liverpool, Real Madrid und auch der FC Barcelona an ihm interessiert gewesen sein. 

Ob Leverkusen allerdings die erhoffte Ablösesumme von 100 Millionen Euro oder mehr nach dieser aktuell schwierigen Zeit bekommt, erscheint trotz der ausgewiesenen Klasse von Havertz zumindest fraglich. 

Die Münchner sollen dem Vernehmen nach nicht bereit sein, so viel zu bezahlen. Aufgrund der unsicheren Situation ist durchaus vorstellbar, dass sich Leverkusen am Ende mit etwas weniger Geld zufriedengibt oder dass Havertz noch eine weitere Saison bei der Werkself bleibt.

Kai Havertz will bei einem möglichen Wechsel auch auf den Trainer achten

Kai Havertz stellt seine herausragenden Fähigkeiten seit dreieinhalb Jahren in der Bundesliga unter Beweis.
Kai Havertz stellt seine herausragenden Fähigkeiten seit dreieinhalb Jahren in der Bundesliga unter Beweis.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Falls es ihn doch zu einem größeren Klub zieht, ist für Havertz eine weitere Sache entscheidend: "Der Trainer ist für mich eine sehr wichtige Personalie, da muss es passen. Das sieht man ja auch bei unserem Coach Peter Bosz. Für mich zeigt sich die sportliche Richtung des Vereins auch in der Auswahl des Trainers."

Deshalb wäre es wenig verwunderlich, wenn sich das Top-Talent noch Zeit mit der Entscheidung lässt. Denn dieser Wechsel dürfte entscheidend für den weiteren Verlauf seiner Karriere sein, die durchaus in die absolute Weltklasse führen könnte. 

Dass er das Zeug dazu hat, wies er in den letzten dreieinhalb Jahren in der Bundesliga nach. Trotz seines jugendlichen Alters erzielte er schon 38 Tore und gab 30 Vorlagen in 138 Einsätzen für die Werkself.

Sein hohes Tempo, seine herausragende Technik, Dribbelstärke und vor allem Spielübersicht machen es schwer, ihn auszuschalten.

Dazu ist er für sein Alter schon erstaunlich konstant, auch wenn er in der Hinrunde der aktuell unterbrochenen Saison erstmals eine längere Leistungsdelle hatte. Aus der zog er sich in der Rückrunde jedoch schon wieder heraus, was für seine mentale Qualität spricht. Körperlich muss er für absolutes Spitzenniveau aber noch zulegen.

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

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