Bayer Leverkusen: Kai Havertz schon nicht mehr den Leistungstests dabei?

Leverkusen - Die Anzeichen für einen kurzfristigen Wechsel von Nationalspieler Kai Havertz (21) von Bayer Leverkusen zum FC Chelsea verdichten sicht.

Kai Havertz (21), Ausnahme-Fußballer, spielt noch bei Bayer Leverkusen.
Kai Havertz (21), Ausnahme-Fußballer, spielt noch bei Bayer Leverkusen.  © Marius Becker/dpa

Nach Informationen von "Kicker" und "Bild" war der 21 Jahre alte Offensivspieler am Sonntag nicht bei den Leistungstests der Leverkusener vor dem Trainingsstart am Montag dabei. 

Der Club war am Abend zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar. 

Am Nachmittag hatte ein Sprecher noch gesagt, dass Havertz' Teilnahme an den Tests besprochen gewesen sei.

Unabhängig davon steht ein Wechsel des Top-Talents nach dpa-Informationen unmittelbar bevor. Havertz ist sich mit dem Club aus London bereits einig. 

Nur die Clubs lagen zuletzt noch bei den Wechsel-Modalitäten auseinander. 

Bayer verlangt rund 100 Millionen Euro als Ablöse für den Jungstar. Havertz würde damit zum teuersten deutschen Spieler der Geschichte.

Update, 12.41 Uhr: Bayer-Trainer rechnet mit Abgang von Havertz und Volland

Bayer Leverkusens Trainer Peter Bosz rechnet fest mit einem Abgang von Kai Havertz und Kevin Volland. "Ich erwarte, dass er nicht mehr zurückkommt", sagte Bosz am Montag über Havertz, der sich aktuell bei der Fußball-Nationalmannschaft befindet und vor einem Wechsel zum FC Chelsea steht. 

"Das ist aber nur meine Erwartung", sagte Bosz: "Es kann immer sein, dass es nicht klappt am Ende im Fußball. Aber man verhandelt schon so lange, deshalb gehe ich als Trainer davon aus, dass die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass er nicht mehr zurückkommt."

Gleiches gilt für den früheren Nationalspieler Kevin Volland, der mit der AS Monaco verhandelt. "Es ist, wie gesagt, im Fußball immer möglich. Aber wenn Sie mich fragen, sage ich, ich rechne nicht mehr mit ihm."

Der bevorstehende Wechsel des Stürmers sei erst in den vergangenen beiden Wochen in Fahrt gekommen, "vorher habe ich davon nichts mitbekommen", sagte Bosz.

Titelfoto: Marius Becker/dpa

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