Rassismus-Diskussion um Hübner und Amiri ist für Rudi Völler "erledigt"

Leverkusen – Nach den Rassismus-Vorwürfen wegen eines heftigen Streits zwischen Union Berlins Florian Hübner (29) und Leverkusens Nadiem Amiri (24), will sich Bayers Sportchef Rudi Völler (60) nicht mehr weiter mit dem Thema beschäftigen.

Leverkusens Sportchef Rudi Völler (60) will sich nicht länger mit den Rassismus-Vorwürfen befassen.
Leverkusens Sportchef Rudi Völler (60) will sich nicht länger mit den Rassismus-Vorwürfen befassen.  © Ronald Wittek/epa Pool /dpa

"Meine grundsätzliche Einstellung ist: Was auf dem Platz gesagt wird, bleibt auch auf dem Platz. Wie für Nadiem war es auch für mich mit der Entschuldigung des Berliner Spielers erledigt", sagte Völler dem Kicker.

Vor dem Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wird das Ganze allerdings ein Nachspiel haben. Der DFB-Kontrollausschuss hat schon angekündigt, die Vorwürfe zu untersuchen.

"Es besteht der Verdacht, dass der Berliner Spieler Florian Hübner seinen Leverkusener Gegenspieler Nadiem Amiri, dessen Eltern aus Afghanistan stammen, rassistisch beleidigt haben könnte", hatte der DFB mitgeteilt.

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Amiri hat die Entschuldigung von Hübner angenommen. "Er ist zu mir in die Kabine gekommen. Es sind aus den Emotionen heraus unschöne Worte gefallen, die ihm sehr leid tun", wurde der 24-Jährige in einem Club-Statement von Bayer zitiert.

Leverkusens Nadiem Amiri (24, M) war im Spiel gegen Union Berlin von Florian Hübner (29) rassistisch beleidigt worden.
Leverkusens Nadiem Amiri (24, M) war im Spiel gegen Union Berlin von Florian Hübner (29) rassistisch beleidigt worden.  © Andreas Gora/dpa-Pool/dpa

Aus Sicht des deutschen Nationalspielers ist die Angelegenheit damit "erledigt" (TAG24 berichtete).

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