BVB-Ausstiegsklausel für Haaland? Watzke bezieht klar Stellung zu seinem Sturm-Juwel

Dortmund - Der Kampf um Erling Haaland (20) hat begonnen! Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (61) weiß um das Interesse zahlreicher Top-Klubs an seinem Torgaranten. Zu Gerüchten bezüglich einer möglichen Ausstiegsklausel nahm er jetzt in aller Vehemenz Stellung.

Erling Braut Haaland (20) schlug beim BVB ein wie eine Bombe.
Erling Braut Haaland (20) schlug beim BVB ein wie eine Bombe.  © Gregorio Borgia/AP/dpa

"So eine Vereinbarung gibt es nicht." Punkt.

Viel deutlicher kann man es sich aus Sicht der Borussen-Fans eigentlich nicht wünschen.

Aki Watzke legte dann gegenüber der Sportbild allerdings noch einmal nach: "Wir haben den klaren Wunsch, dass Erling noch länger bei uns bleibt und wollen ihn und seinen Berater davon überzeugen."

Heißt im Klartext: Der Vertrag des 20-Jährigen, der bis zum 30. Juni 2024 datiert ist, soll bestenfalls nicht nur erfüllt werden.

Planen die Schwarz-Gelben also eine Ära mit dem Norweger?

Fakt ist, die Borussen haben gerade in der vergangenen Transferperiode Standhaftigkeit bewiesen. Der lange sicher geglaubte Wechsel von Jadon Sancho (20) in die englische Premier League platzte, weil die Forderungen des amtierenden Vizemeisters nicht erfüllt wurden.

Man setzte ein Zeichen an Fußball-Europa. Man hat sich weiterentwickelt, die Zeiten, in denen die Herzstücke des Spiels einfach weggekauft werden können oder sich gegebenenfalls auch wegstreiken lassen, sind vorbei.

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge gibt Interesse und Gedankenspiele zu

Für Hans-Joachim Watzke (61) ist klar, dass er Haaland so lange wie nur möglich an den BVB binden möchte.
Für Hans-Joachim Watzke (61) ist klar, dass er Haaland so lange wie nur möglich an den BVB binden möchte.  © Mareen Meyer/BVB/dpa

Die Aufgabe im Fall Haaland scheint nun fest fixiert: Alles versuchen, um den Sturmtank davon zu überzeugen, dass der Signal Iduna Park genau der richtige Ort für ihn ist, um auch über 2024 hinaus auf Torejagd zu gehen.

Indes meldete sich auch Karl-Heinz Rummenigge (66), Vorstands-Boss des FC Bayern München, in der Causa Haaland zu Wort. 

Man habe sich durchaus mit dem Offensiv-Juwel auseinandergesetzt. 

"Wenn du aber Robert Lewandowski hast, macht es keinen Sinn, Haaland dazuzuholen und ihn erst einmal auf die Warteposition zu schieben", so der Vorstandsboss der Münchner.

Erling Haaland mit irrer Scorer-Quote bei Borussia Dortmund

Bayerns Vorstand-Boss Karl-Heinz Rummenigge (65) gibt zu, einst ein Auge auf Erling Haaland geworfen zu haben.
Bayerns Vorstand-Boss Karl-Heinz Rummenigge (65) gibt zu, einst ein Auge auf Erling Haaland geworfen zu haben.  © Roland Weihrauch/dpa

Die Haaland-Seite soll zudem Einsatzgarantien verlangt haben, die man ihm vonseiten des Rekordmeisters allerdings nicht zugestehen wollte und konnte.

Entsprechend landete der Norweger schließlich nicht zuletzt aufgrund der besseren Perspektive in Dortmund. Hier steuerte er in seinen bislang 27 Pflichtspielen satte 24 Tore und sechs Assists bei.

Titelfoto: Gregorio Borgia/AP/dpa , Mareen Meyer/BVB/dpa

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