BVB-Abgang fix: 3-Millionen-Euro-Flop verabschiedet sich nach sieben Einsatzminuten!

Dortmund - Ein Satz mit X, das war wohl nada. Borussia Dortmund und das einst so hochgelobte Talent des FC Barcelona, Sergio Gómez (20), beenden die wenig auffällig und letztlich enttäuschende Zusammenarbeit. Nach mehr oder weniger drei Jahren bei Schwarz-Gelb ist für den Spanier Schluss.

Sergio Gómez (20, li.) war in seiner Zeit beim BVB meist nur Trainingsgast.
Sergio Gómez (20, li.) war in seiner Zeit beim BVB meist nur Trainingsgast.  © David Inderlied/dpa

Sergio Gómez wechselt in die belgische Jupiler Pro League zum RSC Anderlecht. Das wurde am Mittwoch nun offiziell.

Drei Millionen Euro kostete Gómez einst im Jahre 2018, als er vom großen FC Barcelona in die Bundesliga zum damaligen Tabellenvierten wechselte.

17 Jahre war der in Badalona geborene Mittelfeldmann damals alt.

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Dass er "weltweit zweifellos einer der stärksten Spieler seines Jahrgangs" sei, wie der Sportliche Leiter der Borussen, Michael Zorc (58), damals sagte, konnte Gomez in Dortmund selten unter Beweis stellen.

Nach lediglich sieben Einsatzminuten in seiner Debütsaison wurde der Linksfuß schließlich wieder zurückverliehen in seine spanische Heimat. Beim SD Huesca erlebte er in der Folge eine Achterbahn der Gefühle.

Gelang ihm in der ersten Saison mit den Aragoniern der Aufstieg in LaLiga, ging es in der darauffolgenden Spielzeit mit zwei Punkten Rückstand auf das rettende Ufer und Mitaufsteiger FC Elche wieder runter.

Neuer Anlauf für Sergio Gómez beim RSC Anderlecht

Mit den spanischen U-Nationalmannschaften war Gómez (M) bislang deutlich erfolgreicher als im Klubfußball.
Mit den spanischen U-Nationalmannschaften war Gómez (M) bislang deutlich erfolgreicher als im Klubfußball.  © Anupam Nath/AP/dpa

In der Abstiegssaison kam er wettbewerbsübergreifend zwar auf 31 Einsätze, jedoch nur als Joker, sodass letztlich gerade einmal 978 Pflichtspielminuten zu Buche stehen.

Gepaart mit nur einer Vorlage im Liga-Spiel gegen Celta Vigo (1:2) schließlich zu wenig, um sich ernsthaft bei den BVB-Bossen für mehr empfehlen zu können.

Das Dortmunder Missverständnis endet nun mit dem Wechsel zum belgischen Top-Klub RSC Anderlecht. Zu den Ablösemodalitäten ist derzeit nichts bekannt.

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Beim letztjährigen Tabellendritten der belgischen Beletage erhält er ein Arbeitspapier bis zum 30. Juni 2025.

Sein Kontrakt beim amtierenden DFB-Pokal-Sieger wäre noch bis zum kommenden Sommer gelaufen.

In Anderlecht hoffe er nun, "zu einem schönen und offensiven Fußball" beitragen zu können. Bei den Schützlingen von Ex-Bundesliga-Kicker Vincent Kompany (35) wird der U17- und U19-Europameister künftig mit der Rückennummer 17 auflaufen.

Titelfoto: David Inderlied/dpa

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