BVB an Gladbach-Star dran! Bringt Marco Rose einen torgefährlichen Flügelflitzer mit?

Dortmund - Was denn nun? Marco Rose (44) will laut eigener Aussage keinen Spieler von Borussia Mönchengladbach zu Borussia Dortmund mitnehmen. Doch nun wird dem BVB Interesse an Angreifer Marcus Thuram (23) nachgesagt.

In der neuen Saison Teamkollegen? Gladbachs Angreifer Marcus Thuram (23, l.) und BVB-Offensivmann Julian Brandt (24. M.).
In der neuen Saison Teamkollegen? Gladbachs Angreifer Marcus Thuram (23, l.) und BVB-Offensivmann Julian Brandt (24. M.).  © Martin Meissner/POOL AP/dpa

Zumindest laut der Rheinischen Post. Dem Artikel zufolge habe der Abschied von Rose, der sich ab 1. Juli den Schwarz-Gelben anschließen wird, Thuram und auch Hannes Wolf (21) "hart getroffen".

Ersteren will Rose laut der RP mit nach Dortmund nehmen und soll das bereits kundgetan haben. Der Sport Bild zufolge besitzt der französische Nationalspieler eine Ausstiegsklausel in Höhe von 30 Millionen Euro.

Zudem wird er von Star-Berater Mino Raiola (53) vertreten, den der BVB bestens kennt. Schließlich zählt auch Erling Haaland (20) zu den Spielern, die der Italiener vertritt.

Dazu braucht der Kader auf den offensiven Außenbahnen definitiv Verstärkung. Marco Reus (31), Giovanni Reyna (18) und Reinier (19) sind nämlich allesamt im zentralen offensiven Mittelfeld zu Hause.

Auch Julian Brandt (24) fühlt sich dort mittlerweile wohler als auf der Außenbahn. Darüber hinaus wird im Sommer mit Jadon Sanchos (20) Abgang gerechnet.

So hat Dortmund hier nur noch den verletzungsanfälligen Thorgan Hazard (27), der zudem viele Großchancen liegen lässt, und Youngster Ansgar Knauff (19), der erst noch an Bundesliga-Niveau herangeführt werden muss, zur Verfügung. Denn Raphael Guerreiro (27) wird als Linksverteidiger benötigt, weil es hier keine gute Alternative für den gelernten linken Mittelfeldspieler gibt.

Highlight-Video von Marcus Thuram

Borussia Mönchengladbachs Marcus Thuram passt in das Spielerprofil, das Borussia Dortmund sucht

Marcus Thuram (23, M.) hat für Borussia Mönchengladbach in 63 Einsätzen 20 Tore geschossen und 17 weitere Treffer direkt vorbereitet.
Marcus Thuram (23, M.) hat für Borussia Mönchengladbach in 63 Einsätzen 20 Tore geschossen und 17 weitere Treffer direkt vorbereitet.  © Marius Becker/dpa

Dass sich die BVB-Verantwortlichen deshalb mit Thuram beschäftigen sollen, überrascht nicht. Schließlich hat der vielseitig einsetzbare Angreifer seine Klasse in der Bundesliga und Champions League bereits nachgewiesen und befindet sich noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung.

Der Sohn vom früheren französischen Weltklasse-Innenverteidiger Lilian Thuram (49) lief bislang 63 Mal für Gladbach auf, erzielte dabei 20 Tore und gab 17 direkte Vorlagen.

In der laufenden Saison blühte er vor allem in der Königsklasse auf, wo er in jeder Partie zum Einsatz kam, beim 2:2 gegen Real Madrid doppelt traf und in den anderen Begegnungen vier Assists gab.

Mit seiner Technik, Dribbelstärke, Zielstrebigkeit, Torgefahr, Geschwindigkeit und körperlichen Wucht spielte sich der 1,92 Meter große Offensivmann auch in den Fokus der Equipe Tricolore und hat nun bereits drei Länderspiele auf dem Konto.

Seinen vielen Stärken gegenüber steht sein Ausraster im Bundesliga-Spiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim (1:2), als er sich zu einer Spuckattacke gegen Stefan Posch (23) hinreißen ließ und für ein großes negatives Echo bei Medien, Fans und Offiziellen sorgte.

Zudem hat ein Satz von Rose zur Folge, dass die Verpflichtung unwahrscheinlich ist: "Wenn Marco Rose sagt, er nimmt keinen Spieler mit zu Borussia Dortmund, dann nimmt er keinen Spieler mit zu Borussia Dortmund. Fertig, aus", so der Fohlen-Coach. Dass Thuram sportlich sehr gut zum BVB passen würde und unter Rose aufgeblüht ist, rückt aufgrund dieser Aussage in den Hintergrund.

Titelfoto: Marius Becker/dpa

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