BVB-Transfergerücht: Dortmund an brasilianischem Spielgestalter dran?

Dortmund - Nicht nur Ferran Torres (20) wird mit dem BVB in Verbindung gebracht (TAG24 berichtete)! Auch der Brasilianer Gerson (23) von Flamengo Rio de Janeiro steht angeblich bei Borussia Dortmund auf dem Zettel.

Gerson (vorne-rechts) entwickelte sich beim südamerikanischen Champions-League-Sieger Flamengo Rio de Janeiro auf Anhieb zum Leistungsträger. Hier duelliert er sich im Klub-WM-Finale mit Liverpools Alex Oxlaide-Chamberlain.
Gerson (vorne-rechts) entwickelte sich beim südamerikanischen Champions-League-Sieger Flamengo Rio de Janeiro auf Anhieb zum Leistungsträger. Hier duelliert er sich im Klub-WM-Finale mit Liverpools Alex Oxlaide-Chamberlain.  © Adam Davy/PA Wire/dpa

Das berichtet der brasilianische Ableger von "Fox Sports". Dem Artikel zufolge soll der Berater des früheren Junioren-Nationalspielers zu Verhandlungen mit den Schwarz-Gelben und dem FC Chelsea in Europa sein.

Denn die "Blues" wollen in diesem Transfersommer offenbar kräftig aufrüsten (TAG24 berichtete). Doch auch der BVB soll durchaus Chancen auf eine Verpflichtung haben.

Aktuell fordert der hoch verschuldete brasilianische Traditionsverein für den zentralen Mittelfeldspieler eine Ablösesumme in Höhe von 35 Millionen Euro.

Klar ist, dass Flamengo nicht zuletzt wegen der Corona-Krise dringend Geld braucht und daher auch Leistungsträger wie eben Gerson abgeben muss.

Ein Angebot aus der Premier League in Höhe von 18 Millionen Euro soll schon eingegangen sein. 

Das dürfte jedoch deutlich zu wenig sein, selbst, wenn ein möglicher Interessent die Ablösesumme noch ein wenig drücken will.

Denn Gerson ist ein talentierter Profi, der bereits in Europa aktiv war und dem Flamengo-Spiel auf Anhieb seinen Stempel aufdrückte.

Highlight-Video von Gerson von Flamengo Rio de Janeiro

Gerson spielte in Italien für die AS Rom und die AC Florenz

Gerson (l.) bearbeitet Liverpools Weltstar Sadio Mané.
Gerson (l.) bearbeitet Liverpools Weltstar Sadio Mané.  © Adam Davy/PA Wire/dpa

Über seinen Ausbildungsverein Fluminense Rio de Janeiro wechselte er im Sommer 2016 für satte 18,6 Millionen Euro Ablöse zur AS Rom, für die er 42 Spiele (zwei Tore, eine Vorlage) bestritt.

Nach einer Leihe zur AC Florenz (40 Einsätze, drei Treffer, vier Assists) kehrte er dann im vergangenen Sommer erst nach Rom und wenige Tage später nach Brasilien zurück, wo er noch bis zum 30. Juni 2023 unter Vertrag steht.

Er machte dort mit seiner Technik, Gewandheit, Ballsicherheit und seinen erstklassigen Pässen auf sich aufmerksam. So spielte er sich erneut in den Fokus europäischer Top-Klubs.

Ob der BVB bei ihm zuschlägt, darf aber bei aller Qualität zumindest bezweifelt werden. Schließlich sind die Schwarz-Gelben spätestens nach der Verpflichtung von Emre Can im zentralen Mittelfeld sehr gut aufgestellt.

Mit ihm, Axel Witsel, Thomas Delaney, Mahmoud Dahoud, Julian Brandt und Youngster Tobias Raschl verfügt die Borussia zudem über sehr viele unterschiedliche Spielertypen, die auf dieser Position zu Hause sind.

Nur, wenn ein oder zwei dieser Akteure Dortmund verlassen sollten, würde eine Verpflichtung Gersons Sinn ergeben.

Titelfoto: Adam Davy/PA Wire/dpa

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