BVB an Sancho-Nachfolger dran! Kommt ein brasilianischer Nationalspieler?

Dortmund - Holt sich Borussia Dortmund einen aktuellen brasilianischen Nationalspieler als Nachfolger für Jadon Sancho (20)? Der BVB soll an Everton (24) von Gremio Porto Alegre dran sein.

Everton (r.) hat bereits 14 Länderspiele (drei Tore) für Brasilien absolviert.
Everton (r.) hat bereits 14 Länderspiele (drei Tore) für Brasilien absolviert.  © Andre Penner/AP/dpa

Das berichtet die brasilianische Fachzeitschrift "Globo Esporte". 

Dem Artikel zufolge wollen die Schwarz-Gelben ihren Mitbewerbern einen Schritt voraus sein und würden sich deshalb bereits jetzt bei potenziellen Neuzugängen in Position bringen.

Denn Everton wird auch vom gleichnamigen englischen Verein um Trainer Carlo Ancelotti gejagt. 

In der Vergangenheit waren zudem Spitzenklubs wie Atlético Madrid, der SSC Neapel oder AC Mailand am offensiven Flügelspieler dran. 

Aktuell ist der Transfermarkt durch die Coronavirus-Pandemie jedoch "gelähmt", weshalb keiner weiß, wann und wie es weitergeht. Das ist für jeden Verein eine neue Herausforderung.

Doch da Manchester United Sancho wohl immer noch haben will und der Youngster dem Vernehmen nach auch gerne in sein Heimatland zurückkehren möchte, ist der BVB auf der Suche nach einem Nachfolger für den Top-Scorer.

Angeblich wolle Dortmund 150 Millionen Euro für die kommende Transferperiode in die Hand nehmen, um den Kader zu verstärken, heißt es im Artikel der "Globo Esporte". Everton steht dabei oben auf der Liste. Denn der offensive Flügelspieler ist in Brasilien für seine herausragende Technik und Geschwindigkeit bekannt, spielt seinen Gegnern teilweise Knoten in die Beine. 

Diese Skills hat Everton drauf

Wie Everton Brasilien zum Sieg in der Copa America gegen Peru schoss

Everton ist der Star bei Gremio Porto Alegre

Everton (r.) im Duell mit dem Ex-Münchner Rafinha, der aktuell beim Meister Flamengo Rio de Janeiro unter Vertrag steht.
Everton (r.) im Duell mit dem Ex-Münchner Rafinha, der aktuell beim Meister Flamengo Rio de Janeiro unter Vertrag steht.  © Fabio Motta/AP/dpa

Deshalb ist er seit Ende 2015 in der Serie A, der höchsten Spielklasse Brasiliens, Stammspieler bei Gremio. Insgesamt kommt er auf 179 Einsätze, in denen er 47 Tore erzielte und 17 weitere Treffer direkt vorbereitete.

Seit dem 8. September 2018 ist er außerdem fester Bestandteil der "Selecao", für die er unter Trainer Tite beim 2:0-Sieg in den USA sein Debüt feierte und seitdem auf dreizehn weitere Einsätze (drei Tore) kam. 

Im Finale der Copa America am 7. Juli 2019 waren es nicht Roberto Firmino oder Philippe Coutinho, die das Duell gegen Peru entschieden, sondern Everton, der das 1:0 erzielte, das 3:1 vorbereitete und damit entscheidenden Anteil am Titel Brasiliens hatte. 

Bei Gremio ist er der Star und scheint mittlerweile bereit für den Schritt zu einem europäischen Top-Klub. Bislang das Problem: Der Flügelflitzer verlängerte seinen Vertrag erst im Oktober letzten Jahres bis zum 31. Dezember 2023.

Die Ausstiegsklausel beträgt dabei satte 120 Millionen Euro. Diese Summe dürfte kein Verein zu zahlen bereit sein. Doch Porto Alegre ist laut der "Globo Esporte" auf Transfereinnahmen angewiesen, weshalb es sein könnte, dass ein Klub wie Dortmund deutlich weniger zahlen muss. Dann sollte der BVB zuschlagen. Denn Everton wäre wohl eine echte Bereicherung für die 1. Bundesliga.

Titelfoto: Fabio Motta/AP/dpa

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