BVB jagt deutschen Nationalspieler vom SC Freiburg!

Dortmund - Kommt ein deutscher Nationalspieler zum BVB? Robin Koch (23) vom SC Freiburg soll bei Borussia Dortmund auf dem Wunschzettel stehen.

Robin Koch obenauf: Mehrere Top-Klubs sind am deutschen Nationalspieler, der beim SC Freiburg unter Vertrag steht, interessiert.
Robin Koch obenauf: Mehrere Top-Klubs sind am deutschen Nationalspieler, der beim SC Freiburg unter Vertrag steht, interessiert.  © Thomas Kienzle/AFP-Pool/dpa

Das berichtet die "Bild"-Zeitung exklusiv. Dem Artikel zufolge passe der Sohn vom ehemaligen Deutschen Meister Harry Koch (früher 1. FC Kaiserslautern) genau in das Anforderungsprofil der Schwarz-Gelben.

Robin Koch ist jung, talentiert und entwickelte sich in den letzten drei Jahren zum Leistungsträger bei den Breisgauern, für die er bislang auf insgesamt 82 Einsätze (fünf Tore, zwei Vorlagen) kam.

Darüber hinaus verhalf ihm DFB-Bundestrainer Joachim Löw am 9. Oktober 2019 beim 2:2 gegen Argentinien zu seinem Debüt in der Nationalelf - passenderweise in Dortmund.

Mittlerweile hat Koch zwei Länderspiele absolviert und wird deshalb auch von vielen Vereinen genau beobachtet.

So wird auch RB Leipzig, Benfica Lissabon und dem SSC Neapel Interesse am Innenverteidiger nachgesagt.

Das liegt auch an seiner Vertragskonstellation. Koch hat beim SCF nur noch einen Kontrakt bis zum 30. Juni 2021 und bereits angekündigt, diesen nicht verlängern zu wollen, um den nächsten Karriereschritt zu gehen.

Will Freiburg also noch eine annehmbare Ablösesumme für den Abwehrspieler kassieren, ist der Sommer die letzte Chance dafür. 

Robin Koch verschuldete in dieser Saison drei Gegentore durch individuelle Fehler

Robin Koch hat bislang zwei Länderspiele für Deutschland bestritten.
Robin Koch hat bislang zwei Länderspiele für Deutschland bestritten.  © Federico Gambarini/dpa

Im Raum stehen laut der "Bild" zehn Millionen Euro. Also ein Betrag, den der BVB problemlos bezahlen könnte. 

Koch hingegen ist in der komfortablen Position, die Angebote in Ruhe sondieren und dann seine Entscheidung treffen zu können.

In Dortmunds Schema würde er auch deshalb sehr gut reinpassen, weil er defensiv auf jeder Position spielen kann. 

Zwar kam er in Freiburg unter Trainer Christian Streich nur im Abwehrzentrum und im defensiven Mittelfeld zum Einsatz, spielte aber in der Saison 2014/15 beim damaligen Viertligisten Eintracht Trier und im Folgejahr in der U23 des 1. FC Kaiserslautern auch mehrfach als Links- und Rechtsverteidiger.

Diese Erfahrung käme ihm im aktuellen Borussen-Spielsystem mit der Dreierabwehrkette zugute. Um sich dort allerdings dauerhaft durchzusetzen, muss er seine individuellen Aussetzer weiter minimieren.

Denn bei aller Klasse, die Koch unbestritten hat: in dieser Saison hat er mit eigenen Fehlern drei Gegentore verschuldet, wie am Dienstag in der ARD-"Sportschau" gesagt wurde. 

Das letzte erst beim 3:3 gegen Eintracht Frankfurt, als er am eigenen Fünf-Meter-Raum den Ball gegen Daichi Kamada vertändelte, sodass dieser das Leder an ihm und Keeper Alexander Schwolow vorbei zum 2:3 ins Tor spitzeln konnte. Solche Aktionen dürfte er sich bei Spitzenvereinen in dieser Häufigkeit nicht erlauben.

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa

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