BVB-Boss Watzke zu Wolfsburg-Kritik: "Einfach die Klappe halten!"

Dortmund - Er stellt sich vor seinen Coach! BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat Lucien Favre nach dem peinlichen 0:4 (0:2) im Duell mit der TSG 1899 Hoffenheim gegen Kritik verteidigt.

BVB-Chef Hans-Joachim Watzke (r.) gab seinem Coach Lucien Favre Rückendeckung.
BVB-Chef Hans-Joachim Watzke (r.) gab seinem Coach Lucien Favre Rückendeckung.  © Bernd Thissen/Roland Weihrauch/dpa

"Jeder Trainer der Welt hätte gestern das Spiel verloren. Wir hatten in Leipzig den gleichen Trainer", sagte der Vereinschef am Sonntag in der Sport1-Sendung "Doppelpass" mit Bezug auf den starken Auftritt von Borussia Dortmund eine Woche zuvor im Bundesliga-Spitzenspiel bei RB Leipzig.

Ungeachtet der neuerlichen Diskussion über das angeblich fehlende Titel-Gen von Favre stellte sich Watzke hinter den Schweizer.

"Er kann mit dem Rest der Vorurteile in der kommenden Saison aufräumen."

Anders als viele Kritiker führte Watzke die Niederlage gegen Hoffenheim nicht hauptsächlich auf ein Mentalitätsproblem des Teams zurück.

"Es geht nicht um keine Lust haben. In manchen Situationen kriegst du den Schalter einfach nicht umgelegt. Das Spiel in Leipzig hat offenbar zu einem Spannungsabfall geführt."

Für Kritik der Wolfsburger, die im Fernduell mit Hoffenheim den sechsten Rang noch abtreten mussten, brachte Watzke kein Verständnis auf.

"Wenn ich selber 0:4 verloren hätte, würde ich einfach die Klappe halten", sagte er in Anspielung auf das zeitgleiche 0:4 der Wölfe gegen den FC Bayern München.

Titelfoto: Bernd Thissen/Roland Weihrauch/dpa

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