BVB buhlt um Leistungsträger: Das ist der Stand bei Hakimi und Bürki

Dortmund - Sie gehörten in dieser Saison beide zum absoluten Stammpersonal von Borussia Dortmund: Achraf Hakimi (21) und Roman Bürki (29). Der BVB würde gerne mit beiden weitermachen. Was möglich ist und was (noch) fehlt.

Roman Bürki (29) hütet seit nun mehr fünf Jahren das BVB-Tor.
Roman Bürki (29) hütet seit nun mehr fünf Jahren das BVB-Tor.  © Guido Kirchner/dpa

"Wir befinden uns in guten Gesprächen", ließ Michael Zorc schon vor geraumer Zeit in Bezug auf seinen Torhüter zitieren. Doch der Vollzug ist bislang nicht vermeldet worden.

Wie nun neben dem "Kicker" auch die "Ruhr Nachrichten" berichten, sollen die zwischenzeitlich wegen der Corona-Pause auf Eis gelegten Gespräche mit dem Schweizer Ende Mai wieder aufgenommen worden sein und befinden sich nun auf der Zielgeraden.

Mit dem neuen Arbeitspapier soll sich seine Zeit bei der Borussia somit um zwei weitere Jahre bis 2023 verlängern. 

Zuletzt kamen Gerüchte auf, der FC Chelsea London sei in den Poker um den 2015 für 3,5 Millionen Euro vom SC Freiburg gekommenen Schlussmann mit eingestiegen.

Wirklich heiß war diese Spur jedoch nicht. Bürki fühlt sich beim BVB wohl und möchte auch in den kommenden Jahren das Tor vor der Südtribüne im Signal Iduna Park hüten.

Komplexer gestaltet sich allerdings die Personalie Achraf Hakimi.

Hakimi muss eigentlich wieder zurück, aber...

Achraf Hakimi (21) hat in seinen zwei BVB-Jahren bislang 51 Bundesliga-Partien für die Borussia absolviert.
Achraf Hakimi (21) hat in seinen zwei BVB-Jahren bislang 51 Bundesliga-Partien für die Borussia absolviert.  © Guido Kirchner/dpa

Der Marokkaner hängt noch immer in der Luft. Eigentlich geht es nach seiner Leihe wieder zurück zu Real Madrid. 

Aber dort ist man sich aktuell wohl noch nicht ganz sicher, wie es weitergehen soll mit dem 21-Jährigen.

Trainer Zinedine Zidane möchte wohl, dass der Außenverteidiger erst einmal zurückkommt und sich im königlichen Starensemble beweist. 

Sollte er durch diese Prüfung rasseln, ist eine weitere Leihe zwar möglich, wohl aber die unwahrscheinlichere Variante.

Viel eher würde man das in Madrid geborene Eigengewächs lieber verkaufen, um in der aktuell schwierigen finanziellen Lage eine entsprechende Ablöse generieren zu können. Corona macht scheinbar auch vor den Königlichen nicht halt.

Ob sich der BVB Hakimi dann leisten kann, ist viel eher die Frage. 

Fraglich auch, ob man in Dortmund das Risiko eingeht und wartet, bis man sich in Madrid über Hakimis Qualitäten klar wird und man unter Umständen am Ende mit leeren Händen dasteht.

Michael Zorc hat den Fans des BVB allerdings auch Hoffnung gemacht. Im Zuge der Pressekonferenz vor dem Bundesligaspiel gegen Fortuna Düsseldorf äußerte er sich vorsichtig optimistisch: "Die vertragliche Situation ist eindeutig, aber wir sind bemüht und haben Interesse, dass er auch in der kommenden Saison beim BVB spielt." 

"Aber es ist zu früh, das jetzt zu besprechen", räumte er jedoch ein.

Neben dem BVB sind auch Klubs wie Juventus Turin, Arsenal London, Paris Saint-Germain oder Inter Mailand interessiert. Das nötige Kleingeld für Hakimi habe man obendrein wohl auch nur, wenn Jadon Sancho (20) für teuer Geld verkauft wird.

Die Rede beim englischen Youngster ist von etwa 130 Millionen Euro.

Titelfoto: Guido Kirchner/dpa

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