BVB: Entscheidung zur Zukunft von Trainer Lucien Favre wohl gefallen!

Dortmund - Wie geht es mit Lucien Favre (62) beim BVB weiter? Bleibt er, wird er entlassen oder geht er von sich aus?  Die Entscheidung soll nun gefallen sein.

Axel Witsel (l.) lobt die Arbeit seines Trainers Lucien Favre (M.).
Axel Witsel (l.) lobt die Arbeit seines Trainers Lucien Favre (M.).  © Bernd Thissen/dpa

Laut "Bild" wird er in seine dritte Saison als Trainer von Borussia Dortmund gehen! Die Verantwortlichen um Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc hätten zuletzt einen positiven Trend erkannt, heißt es.

Letzte Zweifel seien durch den 2:0-Sieg bei Verfolger RB Leipzig ausgeräumt worden. Favre wird wegen seiner zurückhaltenden Art - gerade im Vergleich zu Jürgen Klopp und Thomas Tuchel - oft ein wenig unterschätzt. 

Dabei holte der Taktikfuchs mit Borussia Dortmund 145 Zähler in 67 Spielen, was einem Punkteschnitt von 2,16 pro Partie entspricht. Damit ist er sogar besser als seine beiden Vorgänger. 

So sprang ihm auch sein Spieler Axel Witsel im Interview mit "Sport1" bei: "Wir haben unter Lucien Favre in zwei Jahren rund 150 Punkte geholt – das wäre für jede Mannschaft der Welt ein Top-Ergebnis. Er ist auch, wenn ich richtig informiert bin, der BVB-Trainer mit dem historisch besten Punkteschnitt – sogar noch vor einem gewissen Jürgen Klopp."

Der belgische Nationalspieler fügte hinzu: "Auch einen Torrekord, wie wir in dieser Saison, stellt man bei einem Klub wie Borussia Dortmund nicht en passant auf. So furchtbar viel verkehrt kann er also nicht gemacht haben." 

Kann Lucien Favre mit Borussia Dortmund in seiner 3. Saison den 1. wichtigen Titel holen?

Lucien Favre (62) bleibt offenbar Trainer von Borussia Dortmund.
Lucien Favre (62) bleibt offenbar Trainer von Borussia Dortmund.  © Guido Kirchner/dpa-pool/dpa

Diese Aussage beweist auch, dass Favre in der Mannschaft großen Rückhalt genießt. Dazu entwickelte er Youngsters wie Erling Haaland, Giovanni Reyna oder Jadon Sancho entscheidend weiter.

Auf der anderen Seite fehlt Favre im Gegensatz zu Klopp und Tuchel die Strahlkraft, weshalb er immer wieder kritisch bzw. kritischer beäugt wird als er es vermutlich verdient. 

Aber natürlich hat er mit seiner Mannschaft auch einige entscheidende Begegnungen (zu viel) verloren - und deren Ausgang bleibt nun einmal nachhaltig im Gedächtnis kleben. 

Ob das 2:3 im DFB-Pokal-Achtelfinale beim SV Werder Bremen, das 0:2 im Champions-League-Achtelfinalrückspiel beim FC Paris Saint-Germain oder die beiden Niederlagen gegen den FC Bayern München (0:4 und 0:1): in dieser Saison gab es in wichtigen Spielen zu viele Negativergebnisse! 

Schließlich wurde vor der Saison das Ziel Meisterschaft ausgegeben. Das klappte nicht. Dennoch hat die Borussia eine insgesamt gute Saison gespielt und steht mit 69 Punkten aus 33 Spielen und satten 84 Toren (bei 37 Gegentreffern) berechtigterweise noch vor RB Leipzig auf Platz zwei und hat die erneute Vizemeisterschaft sicher. Man darf gespannt sein, ob es Favre in seiner dritten Saison beim BVB gelingt, endlich den ersten wichtigen Titel zu holen.

Titelfoto: Guido Kirchner/dpa-pool/dpa

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