BVB in Schockstarre wegen Haaland: Corona-Quarantäne oder Knast?

Dortmund - Das schmerzt! Borussia Dortmund muss wohl bis auf Weiteres auf seinen Sturm-Giganten Erling Haaland (20) verzichten. Der Norweger muss sich auch in Deutschland an die Quarantäne-Pflicht halten, so die norwegischen Behörden. Andernfalls könnte gar eine Gefängnisstrafe auf ihn warten!

Der BVB bangt weiter um seinen Stürmer Erling Haaland (20).
Der BVB bangt weiter um seinen Stürmer Erling Haaland (20).  © Martin Meissner/POOL AP/dpa

Wie unter anderem Sport1 meldet, haben sich die Spieler dazu verpflichtet, auch mit Ausreise an die zehntägige Quarantäne-Pflicht zu halten.

Eine Bestätigung, dass dieses Abkommen auch weiter gelte, haben der norwegische Fußballverband sowie die zuständigen Behörden bekräftigt.

Borussia Dortmund müsste entsprechend im kommenden Bundesliga-Spiel auswärts gegen Hertha BSC Berlin (Samstag, 20.30 Uhr) auf einen seiner absoluten Schlüsselspieler verzichten.

Sollten sich Haaland und seine Nationalmannschaftskollegen nicht daran halten, würde die Polizei eingeschaltet werden. Neben einer satten Geldbuße ist dann sogar eine Gefängnisstrafe möglich, heißt es darüber hinaus bei SkySport. Dies hänge mit dem strengen Infektionsschutzgesetz der Norweger zusammen.

Haaland ist nicht der einzige Bundesliga-Akteur aus dem Kader der Norweger. Neben ihn träfe es auch noch den Leipziger Alexander Sörloth (24) sowie den Berliner Rune Jarstein (36).

Krösche und Zorc: Zwei negative Tests bedeuten keine Quarantäne

RB-Sportdirektor Markus Krösche (40) sprach am Sonntag im Kicker noch davon, dass man Sörloth wie geplant "im Laufe des Tages" zurückerwarte und dieser nicht in Quarantäne müsse, sollte er nach seiner Rückkehr zwei negative Coronatests vorweisen können. Ins gleiche Horn blies auch BVB-Sportdirektor Michael Zorc (58).

Nun sieht es im Quarantäne-Krimi jedoch schon wieder anders aus.

Leipzig spielt ebenfalls am Samstag. Sie gastieren 18.30 Uhr bei der Frankfurter Eintracht.

Der ehemalige Braunschweiger Omar Elabdellaoui (31) wurde bei der norwegischen Nationalmannschaft zuvor positiv auf das Coronavirus getestet.

Update, 16. November, 12.58 Uhr: Leipzigs Sörloth geht nicht in Quarantäne, was bedeutet das im Fall Haaland?

RB Leipzigs Neuzugang Alexander Sörloth (24).
RB Leipzigs Neuzugang Alexander Sörloth (24).  © Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

Wie die Deutsche Presseagentur (DPA) nun meldet, soll Angreifer Alexander Sörloth nach den obligatorischen Corona-Tests wie geplant wieder ins Mannschaftstraining von RB Leipzig einsteigen - vorausgesetzt, diese fallen negativ aus.

Entsprechend stünde einem Einsatz am Wochenende gegen Eintracht Frankfurt nichts im Wege.

Nach dpa-Informationen habe Sörloth ein entsprechendes Dokument, welches ihm eine vorzeitige Abreise von der Nationalmannschaft nur gestattet, sollte er sich zu Hause in zehntägige Quarantäne begeben, nicht unterzeichnet.

Entsprechend liege dann die Entscheidung beim örtlich zuständigen Gesundheitsamt.

Was das im konkreten Fall für Borussia Dortmunds Erling Haaland bedeutet und ob dieser das entsprechende Dokument unterschrieben hat, ist noch unklar.

Titelfoto: Martin Meissner/POOL AP/dpa

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