BVB-Keeper Roman Bürki vor Verlängerung in Dortmund!

Dortmund/Düsseldorf - Dann wäre das also auch geklärt! Borussia Dortmund und Roman Bürki (29) haben sich auf eine mündliche Vertragsverlängerung geeinigt. 

Roman Bürki hat für den BVB bereits 205 Spiele absolviert. In Zukunft werden wohl noch einige hinzukommen.
Roman Bürki hat für den BVB bereits 205 Spiele absolviert. In Zukunft werden wohl noch einige hinzukommen.  © David Inderlied/dpa

Das gab der BVB-Keeper nach dem 1:0-Duselsieg bei Fortuna Düsseldorf am Samstagabend am Mikrofon bei "Sky" bekannt. 

Er erklärte: "Ich freue mich und hoffe, dass wir kommende Woche einen Termin finden, das unter Dach und Fach zu bringen."

Auch Michael Zorc bestätigte eine Vereinbarung: "Wir werden ihn weitere Jahre bei uns im Tor haben."

Unterschrieben hat der Schlussmann also noch nicht, dennoch darf man nach diesen Aussagen fest davon ausgehen, dass der neunfache Nationalkeeper der Schweiz noch für längere Zeit in Dortmund bleiben wird.

Damit hat die Borussia das zuletzt immer wieder aufkommende Interesse der FC Chelsea abgewehrt und kann weiterhin auf Bürki bauen, der auf der Linie mit starken Paraden zu überzeugen weiß.

Dazu hat er sich in der Strafraumbeherrschung und auch fußballerisch weiterentwickelt, weshalb er auch weiterhin der richtige Mann zwischen den Pfosten ist.

Mit Dortmund hat er in seinen mittlerweile knapp fünf Jahren schon einiges erlebt. Insgesamt 205 Mal hütete er den BVB-Kasten und spielte dabei satte 75 Mal zu null. 

Roman Bürki setzte sich beim BVB auf Anhieb gegen Publikumsliebling Roman Weidenfeller durch

Roman Bürki (29) erklärte am Mikrofon bei "Sky", dass er seinen Vertrag beim BVB verlängern wird.
Roman Bürki (29) erklärte am Mikrofon bei "Sky", dass er seinen Vertrag beim BVB verlängern wird.  © Guido Kirchner/dpa

Nachdem er im Sommer 2015 für lediglich 3,5 Millionen Euro vom SC Freiburg gekommen war, setzte er sich unter Trainer Thomas Tuchel auf Anhieb gegen den früheren deutschen Nationaltorhüter Roman Weidenfeller durch.

Dem langjährigen Dortmunder Publikumsliebling blieb in der Folge nur der Platz auf der Bank, während sich Bürki das Vertrauen der Borussen-Fans nach und nach erarbeitete.

Er war dabei nicht fehlerlos, weshalb sich einige kritische Stimmen bis heute halten. 

Doch viele andere sind von ihrer Nummer eins begeistert, denn der Schweizer bewahrte sein Team mit teilweise sensationellen Paraden schon mehrfach vor einer Niederlage.

Dass er die Klasse für ein Spitzenteam hat, bewies er auch in seinem einen Jahr Freiburg, wo seine Anlagen bereits deutlich wurden.

Das hatten die Scouts des SCF schon vorher gewusst. Sie entdeckten ihn in der Schweiz, wo er über den FC Münsingen (1999 bis 2005) zu den Youngs Boys Bern kam und dort bis 2013 unter Vertrag stand. Nach Leihstationen beim FC Thun, FC Schaffhausen und den Grasshoppers Zürich wechselte er fest zu letztgenanntem Klub. 

Ein Jahr später begann dann seine große Zeit in Deutschlands Fußball-Eliteklasse, die nun noch einige Zeit andauern dürfte.

Titelfoto: Guido Kirchner/dpa

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