BVB-Kicker mit Corona-Verstoß: Schon wieder Disziplinar-Trubel um Jadon Sancho!

Dortmund - Er ist ein begnadeter Fußballer und kann zu einem der größten Spieler werden, den Europa je gesehen hat: BVB-Youngster Jadon Sancho (20). Doch abseits des Platzes eckt die Offensiv-Rakete inzwischen immer häufiger an und überschreitet Grenzen - im aktuellen Fall ist das sogar wörtlich zu nehmen.

Jadon Sancho. Der 20-Jährige leistete sich wohl einen derben Corona-Fehltritt.
Jadon Sancho. Der 20-Jährige leistete sich wohl einen derben Corona-Fehltritt.  © Guido Kirchner/dpa

So soll der Engländer während der Corona-Pause unerlaubterweise und ohne Kenntnis seiner Bosse für mehrere Tage in seine Heimat geflogen sein. Das berichtet unter anderem die "Bild".

Nach seiner Rückkehr hat er sich dann in Dortmund zwei Wochen in Quarantäne begeben müssen.

Während seine Teamkollegen im Zuge der ersten kleinen Lockerungen in Zweier- und später in Kleingruppen trainieren durften, fehlte Sancho. Offiziell wurde dies mit Wadenproblemen erklärt - wohl eine zielgerichtete Finte. 

Die BVB-Bosse sollen sich dazu nicht geäußert haben. Jedoch würde dieses Verhalten auch erklären, warum Dortmund-Trainer Lucien Favre (62) in den ersten drei Partien auf seinen abwanderungswilligen Juwel in der Startformation verzichtete.

Bisher sind die Verantwortlichen immer recht sachlich und weitsichtig mit der einen oder anderen Eskapade des elffachen englischen Nationalspielers umgegangen. Immerhin ist das Ausnahmetalent mit seinen 20 Jahren noch blutjung, Fehltritte gehören einfach auch ein wenig dazu.

Auch andere BVB-Profis mit Corona-Verstößen: Privatfriseur sorgt für Aufregung

Flausen im, wohl aber erstmal nicht mehr am Kopf: Jadon Sancho (l) neben Dan-Axel Zagadou (m) und Axel Witsel.
Flausen im, wohl aber erstmal nicht mehr am Kopf: Jadon Sancho (l) neben Dan-Axel Zagadou (m) und Axel Witsel.  © Peter Steffen/dpa

Ob der Corona-Fauxpas intern allerdings auch als Skandälchen abgetan wurde, erscheint zumindest fraglich. 

Gerade in Zeiten von Corona und dem durchaus wackeligen DFL-Task-Force-Gebilde sind solche Fehltritte natürlich absolutes Gift für den Verein und schließlich auch für den gesamten Liga-Betrieb.

Und es ist nicht der einzige Corona-Fehltritt beim BVB, welcher aktuell an die Öffentlichkeit gelangt.

Während es in Deutschland seit Wochen schon wieder normal ist, zum Friseur zu gehen, haben die Profi-Kicker, der Aufhaltung des Spielbetriebes zu Liebe, einen ganzen Katalog der Deutschen Fußballliga bekommen, welche sie in ihrem alltäglichen Leben noch deutlich mehr einschränkt als den Rest der Bürger.

Darunter fallen unter anderem auch die massive Einschränkung sozialer Kontakte. Weiter heißt es: "Keine Kontakte zur Nachbarschaft oder zur Öffentlichkeit. Im Haus/in der Wohnung bleiben. Keine Besuche empfangen." 

Nun haben sich neben Sancho auch die Teamkollegen Dan-Axel Zagadou (21), Axel Witsel (31), Raphaël Guerreiro (26), Thorgan Hazard (27) und Manuel Akanji (24) vom Düsseldorfer Star-Frisör Winnie Nana Karkari die Haare schneiden lassen. 

Problem dabei, er postete Bilder von seinen Werken mit den BVB-Profis auf Social Media, er dabei ohne Maske - ein klarer Verstoß.

Die Schwarz-Gelben soll daraufhin noch einmal explizit mit seinen Spielern über die Verhaltensregeln gesprochen haben.

Titelfoto: Guido Kirchner/dpa

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