BVB-Kracher! Dortmund offenbar an Sami Khedira als Ersatz für Axel Witsel dran!

Dortmund - Das wäre ja der Hammer! Borussia Dortmund ist offenbar an Sami Khedira (33) dran. Der Weltmeister von 2014 könnte der Ersatz für Axel Witsel (31) sein, der mit einem Achillessehnenriss mehrere Monate ausfällt.

Hat momentan wenig zu lachen: Sami Khedira (33) ist bei Juventus Turin außen vor.
Hat momentan wenig zu lachen: Sami Khedira (33) ist bei Juventus Turin außen vor.  © Marius Becker/dpa

Das berichtet das italienische Online-Portal TuttomercatoWEB.com. Konkret sei das Interesse von BVB und auch VfB Stuttgart allerdings noch nicht.

Dennoch könnte ein Wechsel des 77-fachen deutschen Nationalspielers für alle Seiten sinnvoll sein. Bei Juventus Turin setzt Coach Andrea Pirlo (41) gar nicht mehr auf Khedira. Er kam in dieser Saison kein einziges Mal zum Einsatz. Juve würde also einen Ersatzmann abgeben und dessen Gehalt einsparen.

Khedira selbst könnte wenige Monate vor seinem Vertragsende im Sommer noch einmal eine entscheidende Rolle einnehmen und endlich wieder auf dem Rasen stehen.

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Für Dortmund wäre die vermutlich geringe Ablösesumme zu stemmen. Einzig beim Gehalt müsste man abwarten, ob sich die Parteien einigen könnten. Sollte er im Fall der Fälle einem leistungsbezogenen Vertrag zustimmen, würde wenig gegen den Transfer sprechen, weil die Borussia dann wieder einen dringend benötigen Leader in der Mittelfeldzentrale hätte.

Drei Aspekte sprechen allerdings doch gegen ein ernsthaftes BVB-Interesse. So fehlt dem torgefährlichen Akteur komplett die Praxis. Letztmals kam er nämlich am 12. Juni 2020 zum Einsatz. Deshalb müsste man abzuwarten, ob er eine sofortige Verstärkung wäre.

Sami Khedira (33) absolvierte sein letztes Spiel für Juventus Turin am 12. Juni 2020.
Sami Khedira (33) absolvierte sein letztes Spiel für Juventus Turin am 12. Juni 2020.  © Marius Becker/dpa

Sami Khediras Verletzungshistorie ist sehr lang

Sami Khedira (33, 2.v.r.) absolvierte für Deutschland 77 Länderspiele (sieben Tore). Die Krönung war der Gewinn der Weltmeisterschaft 2014.
Sami Khedira (33, 2.v.r.) absolvierte für Deutschland 77 Länderspiele (sieben Tore). Die Krönung war der Gewinn der Weltmeisterschaft 2014.  © Andreas Gebert / dpa

Andererseits ist der fünffache italienische Meister voll im Training, verfügt über viel Erfahrung auf höchstem Niveau und dürfte so schnell wieder in den Rhythmus finden - wenn er fit bleibt.

Genau dieser Punkt spricht besonders gegen eine Verpflichtung. Schließlich hatte der 1,89 Meter große Champions-League-Sieger von 2014 in seiner Karriere mit bekanntlich vielen Verletzungen zu kämpfen.

Alleine in der vergangenen Saison verpasste er wegen einer Knieoperation und Adduktorenverletzung 31 (!) Spiele. Doch vielleicht hat seinem Körper die Zeit ohne Wettkampf ja sogar gutgetan? Mit Sicherheit sagen kann man das allerdings nicht.

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Dafür aber, dass Khedira gerne in der Premier League spielen würde. Denn das hat der einmalige spanische Meister selbst mehrfach gesagt. Doch von der Insel kam dem Vernehmen nach bislang nicht mehr als loses Interesse. So könnte es durchaus sein, dass er nach Dortmund wechselt.

Man kann dem gebürtigen Stuttgarter auf jeden Fall eine tragende Rolle beim BVB zutrauen. Schließlich käme er mit 161 Spielen für Real Madrid (neun Tore, 13 Vorlagen), 145 Einsätzen bei Juve (21 Treffer, 13 Assists) und 132 Partien (16 Buden, 19 Vorlagen) für den VfB im Gepäck in den Signal Iduna Park.

Titelfoto: Marius Becker/dpa

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