BVB-Nachfolger von Lucien Favre? Star-Coach hat wohl Trainerjob in Dortmund abgelehnt!

Dortmund - Da war der BVB aber offenbar an einem sehr namhaften Fußballlehrer dran! Der italienische Star-Coach Massimiliano Allegri (52) hat wohl einen Trainerjob bei Borussia Dortmund abgelehnt.

Massimiliano Allegri (r.) arbeitete bei Juventus Turin erfolgreich mit dem aktuellen BVB-Star Emre Can zusammen.
Massimiliano Allegri (r.) arbeitete bei Juventus Turin erfolgreich mit dem aktuellen BVB-Star Emre Can zusammen.  © Antonio Polia/dpa

Das berichten "Sky Sport Italia" und englische Medien wie "The Sun". Den Artikeln zufolge hätten sich die Verantwortlichen der Schwarz-Gelben mit dem langjährigen Übungsleiter von Juventus Turin in Verbindung gesetzt, sich allerdings eine Absage eingehandelt.

Denn Allegri, der beim italienischen Serienmeister nach der Saison 2018/19 aufhörte und seitdem eine Pause macht, wolle in die englische Premier League, heißt es weiter.

Mit dem italienischen Gentleman hätte Dortmund auf jeden Fall einen Coach von internationalem Renommee an der Seitenlinie stehen gehabt, dessen Strahlkraft größer gewesen wäre, als die des aktuellen Trainers Lucien Favre.

Dem Taktikfuchs wird seine zurückhaltende Art in Dortmund, wo man emotionale "Vulkane" wie Jürgen Klopp und Thomas Tuchel gewohnt ist, nämlich immer wieder als Schwäche ausgelegt.

Dazu kommt die allgemeine Unzufriedenheit beim BVB, der sportlich mit den letzten eineinhalb Jahren nicht vollends zufrieden sein kann. 

In der schwachen Rückrunde 2018/19 wurde die Meisterschaft trotz zwischenzeitlich neun Punkten Vorsprung auf den FC Bayern München noch aus der Hand gegeben.

Hätte Massimiliano Allegri Borussia Dortmund entscheidend weiterentwickeln können?

Mit Juve wurde Massimiliano Allegri (r.) fünfmal in Folge italienischer Meister. 2019 auch gemeinsam mit Cristiano Ronaldo.
Mit Juve wurde Massimiliano Allegri (r.) fünfmal in Folge italienischer Meister. 2019 auch gemeinsam mit Cristiano Ronaldo.  © Luca Bruno/AP/dpa

Noch nach dem 15. Spieltag lag der BVB unter Favre mit diesem dicken Punkte-Polster vor Bayern unter Coach Niko Kovac. Selbst nach dem 20. Spieltag waren es noch satte sieben Zähler.

Dann jedoch schwächelte Dortmund und wurde überholt. Zwar lieferte man sich einen bis zum Ende hin spannenden Kampf mit den Münchnern, konnte sie aber nicht mehr einholen.

Vor der gerade beendeten Bundesliga-Saison hatten die Borussen-Verantwortlichen dann sogar die Meisterschaft als Ziel ausgegeben. Doch am Ende wurde man mit 13 Punkten Rückstand Zweiter, schied dazu im DFB-Pokal und in der Champions League jeweils im Achtelfinale aus.

Immer wieder kam das Gefühl auf, dass mit dieser hochtalentierten Mannschaft mehr möglich gewesen wäre. Allegri war offenbar jemand, dem man eine entscheidende Weiterentwicklung zugetraut hätte.

Das ist wenig verwunderlich. Der ausgewiesene Fachmann wurde von 2015 bis 2019 Dauermeister mit Juve, gewann den Titel 2011 auch mit dem AC Mailand, wurde insgesamt viermal Pokalsieger und dreimal Superpokalsieger.

Dazu arbeitete er mit Stars wie Cristiano Ronaldo zusammen und setzte in Turin auch voll auf den aktuellen BVB-Star Emre Can, der bei Allegri Stammspieler war und erst unter Nachfolger Maurizio Sarri nur noch selten zum Einsatz kam. Nur deshalb landete der deutsche Nationalspieler dann im Winter überhaupt in Dortmund.

Titelfoto: Luca Bruno/AP/dpa

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