BVB-Sportdirektor Zorc äußert sich zu Transfer-Gerüchten um Jadon Sancho!

Dortmund - Michael Zorc (57) hat sich zu den Wechsel-Spekulationen um Borussia Dortmunds Youngster Jadon Sancho (20) geäußert: "Es gibt keinen neuen Stand. Es ist für alle Vereine momentan so, dass auf Sicht gefahren wird – auch in England", so der BVB-Sportdirektor. 

BVB-Sportdirektor Michael Zorc (57) sieht die Diskussion um Youngster Jadon Sancho (20) ganz entspannt.
BVB-Sportdirektor Michael Zorc (57) sieht die Diskussion um Youngster Jadon Sancho (20) ganz entspannt.  © Guido Kirchner/dpa

Zorc kommentierte damit am Montag bei "Sport1" die anhaltenden Schlagzeilen über einen angeblichen Wechsel des englischen Fußball-Nationalspielers zum Saisonende in die Premier League.

Angesichts der Corona-Krise gibt es laut Zorc beim Bundesliga-Zweiten derzeit andere Prioritäten. 

"Die beherrschenden Fragen, die uns momentan beschäftigen, sind eher: Wie geht es weiter? Wann spielen wir wieder? Es wäre für uns alle von überragender Bedeutung, die Saison beenden zu können."

Der 20 Jahre alte Sancho gilt seit Monaten als Wechselkandidat und könnte dem Revierklub dem Vernehmen nach über 100 Millionen Euro einbringen. 

Zorc sieht jedoch keinen Handlungszwang und verwies auf die bis 2022 vereinbarte Zusammenarbeit: "Wir haben einen langfristigen Vertrag mit Jadon Sancho. Wir sind total entspannt in der Hinsicht."

Jadon Sancho doch nicht zu Manchester United?

Auf Gerüchte über eine angebliche Einigung von Sancho mit Manchester United hatte United-Vizepräsident Ed Woodward vor wenigen Tagen mit dem Hinweis reagiert, dass "Spekulationen über Verpflichtungen einzelner Spieler für hunderte Millionen Pfund in diesem Sommer die Realitäten ignorieren" würden.

"Niemand sollte sich Illusionen machen über das Ausmaß der Herausforderungen, die jeder im Fußball hat und es wird wohl für keinen Klub 'business as usual' auf dem Transfermarkt in diesem Sommer geben - auch für uns nicht", zitierte das englische Boulevard-Blatt "The Sun" (Samstag) den Banker.

Titelfoto: Guido Kirchner/dpa

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