BVB-Star Sancho in Raten? So will ManUnited den Youngster jetzt abstottern!

Dortmund - Die Tage, an denen immer neue Spekulationen und teils abstruse Transfer-Modelle für Jadon Sancho (20) von Borussia Dortmund ans Tageslicht kommen, können inzwischen schon nicht mehr gezählt werden. Neuester Streich: Manchester United möchte den 20-Jährigen unbedingt haben und ihn aus einem finanziellen Engpass heraus nun kleckerweise abstottern.

Kam 2017 für knapp 8 Millionen Euro von Manchester City nach Dortmund: Jadon Sancho (20).
Kam 2017 für knapp 8 Millionen Euro von Manchester City nach Dortmund: Jadon Sancho (20).  © Ina Fassbender/dpa

Er ist eines der größten Talente des Weltfußballs. Eine solch beeindruckende Quote wie die des gerade einmal 20 Jahre jungen Engländers gibt es so schnell kein zweites Mal.

Begehrlichkeiten bei den absoluten Schwergewichten des internationalen Top-Fußballs sind da freilich nicht weit.

Dass Sancho selbst auf die Insel will, ist längst kein Geheimnis mehr. Ebenso wenig auch, dass Manchester United die Offensiv-Granate gerne haben würde.

Problem: die Finanzen. Dass der BVB eine Summe zwischen 100 und 150 Millionen Euro haben will, daran hat sich wohl auch zu Zeiten der Corona-Pandemie nichts geändert.

Wer den elfmaligen englischen Nationalspieler haben will, muss zahlen. Doch United kann die kolportierten 120 Millionen Euro aktuell nicht (auf einmal) stemmen.

BVB setzt klare Frist, Personalie soll bald geklärt sein

Er will auf die Insel, doch jetzt wird erst einmal so richtig gefeilscht.
Er will auf die Insel, doch jetzt wird erst einmal so richtig gefeilscht.  © Bernd Thissen/dpa

Aus diesem Grunde möchte man auf ein Modell zurückgreifen, was nicht alltäglich ist, jedoch durchaus schon das ein oder andere Mal praktiziert wurde - auch beim BVB: Ratenzahlung!

Auch den Franzosen Ousmane Dembele verkaufte man so vor drei Jahren an den FC Barcelona. Bislang spülte der Deal etwa 138 Millionen Euro in den schwarz-gelben Geldbeutel.

United möchte laut Informationen der Bild das Geschäft mit den Borussen in drei Raten abwickeln. 

Zunächst wären 70 Millionen Euro in diesem, weitere 30 Millionen im Sommer 2021 fällig. Die Schlussrate belaufe sich dann noch einmal auf 20 Millionen Euro ein Jahr darauf, damit der ehemalige Kicker von Uniteds Stadtrivalen Manchester City im "Theatre of Dreams" aufläuft.

Ob sich die Bosse des deutschen Vizemeisters darauf einlassen, wird sich zeigen. Fakt ist aber auch: Man möchte schon bald Klarheit haben.

Am 10. August reisen die Dortmunder nach Bad Ragaz ins Trainingslager. Bis dahin soll die Zukunft Sanchos restlos geklärt sein.

Titelfoto: Bernd Thissen/dpa

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