BVB stattet großes Offensivtalent mit Profivertrag aus!

Dortmund - Die gute Jugendarbeit des BVB zahlt sich auch weiterhin aus! Am Mittwochnachmittag gab Borussia Dortmund bekannt, Ansgar Knauff (18) bis zum 30. Juni 2023 an sich gebunden zu haben.

Ansgar Knauff (18, l.) und Giovanni Reyna (18, M.) könnten zukünftig auch zusammen bei den BVB-Profis wirbeln.
Ansgar Knauff (18, l.) und Giovanni Reyna (18, M.) könnten zukünftig auch zusammen bei den BVB-Profis wirbeln.  © David Inderlied/dpa

Der offensive Flügelspieler aus dem eigenen Nachwuchs unterschrieb bei den Schwarz-Gelben seinen ersten Profivertrag. Der BVB erklärte die Entscheidung auf seiner Website in Person von Lars Ricken (44) wie folgt: "Wir sind mit Ansgars Entwicklung sehr zufrieden", so der Nachwuchskoordinator des BVB.

Knauff selbst meinte: "Ich bin davon überzeugt, dass ich mich hier sehr gut entwickeln kann. Für mein Ziel, für die Bundesligamannschaft des BVB zu spielen, werde ich weiterhin alles geben."

Bereits im Sommer durfte er die Vorbereitung bei der Mannschaft von Trainer Lucien Favre (63) mitmachen und deutete seine Fähigkeiten im Training und in den Testspielen bereits an.

Aufgrund der großen Konkurrenzsituation in der ersten Mannschaft ist er seit dieser Spielzeit erst einmal fester Bestandteil der Borussen-U23, die in der viertklassigen Regionalliga West zu den Spitzenteams zählt. Dort kam er bislang fünf Mal auf der linken Außenbahn zum Einsatz.

Erst am vergangenen Wochenende, als die Schwarz-Gelben im Derby die U23 des FC Schalke 04 gleich mit 5:1 abschossen, glänzte Knauff mit einem Tor und einer direkten Vorlage. Es war sein erster Treffer in einem Pflichtspiel im Männerbereich - und das ausgerechnet gegen die Knappen!

Borussia Dortmund bindet Offensivtalent Ansgar Knauff an sich

Ansgar Knauff zählte in den BVB-Bundesliga-Jugendteams immer zu den auffälligsten Spielern

Ansgar Knauff (18, r.) unterschrieb bei Borussia Dortmund einen Profivertrag bis zum 30. Juni 2023.
Ansgar Knauff (18, r.) unterschrieb bei Borussia Dortmund einen Profivertrag bis zum 30. Juni 2023.  © David Inderlied/dpa

Bevor es dazu kommen konnte, musste er sich in den starken Dortmunder Jugendteams durchsetzen. In der U17 (23 Einsätze, vier Tore, zehn Vorlagen) und U19 (28 Partien, acht Treffer, sieben Assists) wies er seine Fähigkeiten an der Seite von Youssoufa Moukoko (16) und Giovanni Reyna (18) bereits regelmäßig nach.

Er zählte neben ihnen zu den auffälligsten und besten Akteuren dieses herausragenden Jahrgangs und entwickelt(e) sich unaufhörlich weiter. Seine größten Stärken sind seine freche Spielweise, seine Dribblings, seine Schnelligkeit und seine Technik.

An seinem Torabschluss, seiner Durchsetzungsstärke und der richtigen Balance (wann spiele ich ab, wann schieße ich?) muss er allerdings noch feilen.

Dennoch ist ihm eine ähnliche Entwicklung zuzutrauen, wie Reyna. Denn sein Potenzial ist erkennbar groß. Deshalb lotste ihn der BVB bereits im Sommer 2016 von Hannover 96 in den Ruhrpott. Für den gebürtigen Niedersachsen, der von 2006 bis 2015 in seiner Heimatstadt für den SVG Göttingen spielte, könnte also eine große Erfolgsgeschichte beginnen.

Dafür muss er sich allerdings erst einmal gegen Marco Reus (31), Jadon Sancho (20), Reyna, Reinier (18), Thorgan Hazard (27), Julian Brandt (24) und Raphael Guerreiro (26) behaupten. Das ist nur über Spielpraxis möglich, die er wohl erst einmal weiter in der U23 sammeln dürfte. Dass er immer mal wieder im Kader steht und vielleicht auch sein Debüt feiert, ist aber schon in den kommenden Wochen möglich.

Titelfoto: David Inderlied/dpa

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