BVB und FC Bayern ins Champions-League-Halbfinale? Superliga-Bosse setzen Deadline für Beitritt!

Dortmund/München - Bundesliga-Klubs im Fokus! Während die Fußballwelt in Aufruhr ist, stehen die beiden deutschen Vorzeigeklubs, der FC Bayern München und Borussia Dortmund, voll im Fokus und beinahe zwischen den Stühlen.

Real-Boss Florentino Pérez (74) will eine neue Superliga.
Real-Boss Florentino Pérez (74) will eine neue Superliga.  © Manu Fernandez/AP/dpa

Die Fußballwelt wird nach dem 19. April 2021 wohl nicht mehr so sein wie davor.

Im Prinzip steht sogar in den Sternen, ob es überhaupt nochmal ein "Zurück" geben kann.

Während Real-Präsident Florentino Pérez (74) davon spricht, mit dem neuen Wettbewerb "den Fußball retten" zu wollen, macht sich auf der anderen Seite erheblicher Widerstand breit.

Dass der BVB und der FC Bayern sowie RB Leipzig und der französische Serienmeister Paris Saint-Germain nicht Teil des Projektes sind, ist bekannt.

Während BVB-Boss Hans-Joachim Watzke (61) zu seinem Wort steht, dieser Superliga nicht beizutreten, bekräftigt auch Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge (65) nicht an das Projekt "Super League" zu glauben.

Das Kräftemessen der Verbände um UEFA und FIFA mit den Abtrünnigen geht in die nächste Runde.

Es steht sogar im Raum, die Super-League-Vereine Manchester City, FC Chelsea und Real Madrid mit sofortiger Wirkung aus der UEFA Champions League zu verbannen.

Rücken der BVB und der FC Bayern ins Halbfinale der Königsklasse nach?

Hans-Joachim Watzke (61), Geschäfstführer von Borussia Dortmund, ist klar gegen eine Super League.
Hans-Joachim Watzke (61), Geschäfstführer von Borussia Dortmund, ist klar gegen eine Super League.  © Martin Meissner/POOL AP/dpa

Das würde entweder bedeuten, dass automatisch PSG den Henkelpott zugesprochen bekäme - oder: Das Halbfinale würde mit den im Viertelfinale sportlich ausgeschiedenen Klubs wieder aufgefüllt.

Das wären demnach der FC Bayern München, der BVB und der FC Porto. Der FC Liverpool wäre aufgrund der "Mitgliedschaft" in der Superliga nicht zum Nachrücken berechtigt.

Ob und inwieweit ein solches Szenario wahrscheinlich ist, wird sich zeigen. Sollten Real, City und Chelsea tatsächlich verbannt werden, wäre das "Nachrückverfahren" aber wahrscheinlicher.

Ausschlaggebend könnte einmal mehr das Geld sein. Das Entfallen der Halbfinalspiele sowie dem Finale würde die Verbände einen Batzen TV-Kohle kosten.

"Am Freitag wird eine außerordentliche Sitzung des Exekutivkomitees stattfinden. Ich erwarte, dass die zwölf Klubs da rausgeworfen werden", so Jesper Möller (58), Vorsitzender des dänischen Fußballverbands und Mitglied des UEFA-Gremiums.

"Superliga"-Bosse setzen Deadline für Beitritt vom FC Bayern, Borussia Dortmund und PSG

Karl-Heinz Rummenigge (65), Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München ist ebenfalls ein Gegner der Super League.
Karl-Heinz Rummenigge (65), Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München ist ebenfalls ein Gegner der Super League.  © Matthias Balk/dpa

Auch UEFA-Präsident Aleksander Čeferin (53) blies in ein ähnliches Horn und kündigte bereits am Montag an, man werde "alle Sanktionsmöglichkeiten prüfen".

Seine persönliche Haltung ist eindeutig: "Klubs und Spieler sollten so schnell wie möglich aus den Wettbewerben verbannt werden."

Unterdessen baggern die Superliga-Bosse an den Bundesliga-Klubs. Demnach müssen diese sich entscheiden - und das schnell.

Sobald die Einladungen rausgeschickt sind, bekommen die Schwarz-Gelben und der Rekordmeister eine Frist von 30 Tagen um sich zu positionieren. Das berichtet der Spiegel.

Das 15er-Startfeld soll zudem mit PSG aufgefüllt werden. Der Verein bekäme zwei Wochen Zeit. Es bleibt spannend.

Titelfoto: Martin Meissner/POOL AP/dpa, Matthias Balk/dpa

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